SPIELPLAN SEPTEMBER


Mittwoch, 13. und Donnerstag, 14.:

„Fräulein Wunder“

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Anne Scherliess in Fräulein Wunder Foto: Jürgen Klack

eine literarisch-musikalische Revue über die Pionierinnen in der Nachkriegszeit. Eine Revue über das Frauenbild der Zeit, in Werbung, Verhaltenstipps in Ehefragen und ein Seitensprung rüber zu den männlichen Idolen dieser Zeit.

Mit der Schauspielerin Anne Scherliess
Fassung und Regie: Maren Pfeiffer


Freitag, 15.

„Das Fräulein von Scuderi“

von E.T.A. Hoffmann

Das Fräulein von Scuderi
Das Fräulein von Scuderi

Die erste deutsche Kriminalgeschichte, handelt von einer rätselhaften Mordserie im Paris des 17. Jahrhunderts, um deren Aufklärung sich die französische Schriftstellerin Madeleine de Scudéry (1607–1701) bemüht.

mit Michael Policnik, Maren Pfeiffer und Martin – Maria Vogel

 

 


Samstag, 16. und Sonntag, 17.:

 

„Brief einer Unbekannten“

Stefan Zweig

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Anne Scherliess in Brief einer Unbekannten von Stefan Zweig Foto: Jürgen Elskamp

Als du kamst, war ich dreizehn Jahre…

…die Geschichte einer unerfüllten Sehnsucht…
mit dreizehn verliebt sie sich in den Schriftsteller R., fünf Jahre später verbringt sie drei Nächte mit ihm, sechzehn Jahre später, nachdem ihr gemeinsamer Sohn gestorben ist, schreibt sie ihm einen Brief mit dem Aufruf: Dir, der Du mich nie gekannt…
Seine Erinnerung an sie ist bruchstückhaft wie im Traum, wie ferne Musik…

mit Anne Scherliess
Regie: Maren Pfeiffer


Mittwoch, 20.:

„Weisse Nächte“

von Fjodor Dostojewski

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von links nach rechts: Maren Pfeiffer, Martin-Maria Vogel und Michael Policnik Foto: Gerd Rustenbeck

‚Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind, lieber Leser.‘ Mit diesem Satz eröffnet Dostojewski seine Geschichte einer beginnenden Liebe, die aus der zufälligen Begegnung zwischen dem einsamen Erzähler und der jungen Nastenka entsteht. In vier Nächten offenbaren sich die beiden ihre Ängste und Sehnsüchte. Doch Nastenkas Herz gehört einem anderen. Ebenso ergreifend wie einfühlsam erzählt Dostojewskis ‚empfindsamer Roman‘ von der unerfüllten Liebe.

mit Maren Pfeiffer, Michael Policnik und Martin-Maria Vogel bei den Klängen russischer Musik


Donnerstag, 21. und Freitag, 22.:

Frida Kahlo – ein Bilderleben

Karin Kroemer als Frida Kahlo
Foto: Jürgen Klack

Die Kämpferin, die Rebellin.

 

Schon zu Lebzeiten (1907-1954) war die mexikanische Malerin Frida Kahlo eine Legende, heute ist sie längst zum Mythos geworden.

Sie malte um ihr Leben…

es spielt Karin Kroemer. Inszenierung: Géza Melczer-Lukàcs


Samstag, 23.:

„Alma Mahler – Werfel“ – Interview mit einem Vampir

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Die Muse vieler Künstler und Freundin großer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, hochverehrt und höchstumstritten, stellt sich den Fragen eines kritischen Geistes.

Szenische Lesung mit Helga Bakowski und Johannes Prill


Freitag, 29.:

Revue unter Verwendung von Textauszügen aus

Gottfried Kellers „Kleider machen Leute“

von rechts nach links:
Caroline Sieger und Homajun Dorchenas
Foto: Victoria Thiele

es spielen: Caroline Sieger und Homajun Dorchenas

Regie: Ulrich C. Harz


Samstag, 30.:

Christiane Vulpius und Johann Wolfgang von Goethe

Das ewig Weibliche zieht uns an

Christiane Vulpius & Johann Wolfgang Goethe

 

Christiane Vulpius & Johann Wolfgang von Goethe

Literaturcollage, gelesen und gespielt von Karin Punitzer & Johannes K. Prill

Die sinnliche „Vulpius“ und der Weltmann Goethe – eine Skandalbeziehung der Weimarer Klassik! Bis heute wird sie in Verbindung gebracht sowohl mit Goethes Inspiration zu erotischen Gedichten wie in den römischen Elegien als auch mit Klatsch und Empörung.

„Oftmals habe ich auch schon in ihren Armen gedichtet und des Hexameters Maß leise mit fingernder Hand ihr auf den Rücken gezählt.“ (J. W. Goethe).

In rührenden Briefen und Werkauszügen Goethes hat diese Beziehung die Herzen der Klassik überdauert. Denn am Ende alles Denkens bleiben Goethes Worte: „Das ewig Weibliche  zieht uns hinan.“

„Man hat schon viel über Goethe gehört oder gelesen. Aber es ist etwas ganz Anderes mit Sprache und Musik einen solchen Abend zu genießen.“ 

(Zuschauerresonanz aus Parkbuchhandlung Bonn Bad Godesberg)

 

Christiane Vulpius und Johann Wolfgang von Goethe

 

mit Karin Punitzer & Johannes K. Prill

 

Das intimste (und wahrscheinlich auch kleinste) Theater Bonns mit 25 Plätzen in den "Katakomben" des Restaurants Schumann's in der Weberstraße 43, der Bonner-Südstadt ,gegründet im Sommer 2000. Die Bühne versteht sich als ein Freiraum für Bühnenkünstler und wird von Maren Pfeiffer künstlerisch geleitet.