SPIELPLAN OKTOBER

Donnerstag, 04. um 20:00 Uhr

Weisse Nächte

von Fjodor Dostojewski

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von links nach rechts: Maren Pfeiffer, Martin-Maria Vogel und Michael Policnik Foto: Gerd Rustenbeck

‚Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind, lieber Leser.‘ Mit diesem Satz eröffnet Dostojewski seine Geschichte einer beginnenden Liebe, die aus der zufälligen Begegnung zwischen dem einsamen Erzähler und der jungen Nastenka entsteht. In vier Nächten offenbaren sich die beiden ihre Ängste und Sehnsüchte. Doch Nastenkas Herz gehört einem anderen. Ebenso ergreifend wie einfühlsam erzählt Dostojewskis ‚empfindsamer Roman‘ von der unerfüllten Liebe.

mit Maren Pfeiffer, Michael Policnik und Martin-Maria Vogel bei den

Klängen russischer Musik


Freitag, 05. & Freitag, 12. & Samstag 20. um 20:00 Uhr:

KIKI VAN BEETHOVEN 

VON ERIC  – EMMANUEL SCHMITT
Helga Bakowski und Svenja van der Hagen
in „Kiki van Beethoven“
Foto: Jürgen Klack

Die spannende und berührende Erzählung über eine Reise in das eigene Ich.

Wer bin ich?

Wer sind die anderen?

Und was – bitte – hat Beethoven mit Hip Hop zu tun??

Mit: Helga Bakowski und Svenja van der Hagen

Regie: Johannes K. Prill

Aufführungsrechte bei Theater -Verlag Desch GmbH, Berlin

06. um  20:00 Uhr

DAS EWIG WEIBLICHE ZIEHT UNS HINAN

CHRISTIANE VULPIUS & JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

Literaturcollage, gelesen und gespielt von Karin Punitzer & Johannes K. Prill

Christiane Vulpius & Johann Wolfgang von Goethe

Die sinnliche „Vulpius“ und der Weltmann Goethe – eine Skandalbeziehung der Weimarer Klassik! Bis heute wird sie in Verbindung gebracht sowohl mit Goethes Inspiration zu erotischen Gedichten wie in den römischen Elegien als auch mit Klatsch und Empörung.

„Oftmals habe ich auch schon in ihren Armen gedichtet und des Hexameters Maß leise mit fingernder Hand ihr auf den Rücken gezählt.“ (J. W. Goethe).

In rührenden Briefen und Werkauszügen Goethes hat diese Beziehung die Herzen der Klassik überdauert. Denn am Ende alles Denkens bleiben Goethes Worte: „Das ewig Weibliche  zieht uns hinan.“

„Man hat schon viel über Goethe gehört oder gelesen. Aber es ist etwas ganz Anderes mit Sprache und Musik einen solchen Abend zu genießen.“ 

(Zuschauerresonanz aus Parkbuchhandlung Bonn Bad Godesberg)


07. um 20:00 Uhr

THE TRUMP CARD

in der Übersetzung von Natascha Hoffmeyer

Trump Card
Trump Card

„Es schneit und friert in New York , wir brauchen globale Erwärmung.“ (Donald Trump )

es spielt : Sunga Weineck  als Barack Obama

Inszenierung; Maren Pfeiffer

in dem von Mike Daisey gemeinfrei zu Verfügung gestellten Stück

Übersetzung: Natascha Hoffmeyer, eine ebenfalls, gemäß dem Wunsch Mike Daiseys  gemeinfrei zur Verfügung gestellte Übersetzung


Donnerstag, 11. um 20:00 Uhr:

Jane Austen – Geliebte Schwester

Theaterstück  von Anne Scherliess

Jane Austen - Geliebte Schwester
Jane Austen – Geliebte Schwester

Das Leben der Jane Austen, die Schriftstellerin, gesehen durch die Augen  ihrer geliebten Schwester Cassandra, der Malerin. Zwei starke Frauen, in einer Zeit, in der belesene Frauen mit einer eigenen Meinung und der Überzeugung, dass Heirat nur mit tiefer Zuneigung einhergehen dürfe,  nicht die Regel waren. Eine zu Lebzeiten erfolgreiche unter „by a lady“veröffentlichende Bestseller-Autorin, die aber erst nach ihrem frühen Tod mit 41 Jahren namentlich bekannt wurde. Zwei Pfarrerstöchter, die entgegen der Konventionen der Ehe abschworen, nachdem sie ihre Liebe verloren hatten. Schwestern im Geiste und im Herzen.

Anne Scherliess hat unter Verwendung und eigener Übersetzung der Original-Texte, Romane Austens, Gedichten Cassaandras und Briefen beider Schwestern ein spannendes Theaterstück geschrieben über die Welt des Regency.

es spielen: Jane Austen: Anne Scherliess

Cassandra Austen: Maren Pfeiffer

Regie: Johannes Prill


Samstag, 13. um 20:00 Uhr:

Die Weiße Fürstin“ von Rainer Maria Rilke

11 Jahre hat sie gewartet auf den Tag, an dem ihr Gemahl, der Fürst das Haus verlässt,
11 Jahre ist sie verabredet mit Ihrem Geliebten.
Das Codewort: „ „Wenn ich winke, dann bedeutet dies, dass ich allein bin. Dass ich hier gebiete.“
Der Tag ist gekommen. Die Fürstin ist allein. Sie darf die Nacht mit ihrem Geliebten verbringen.
Vereint. Für eine Nacht. Denn vor den Toren der Stadt lauert der Tod.

Musikalisch-Poetische Verkörperung des Drama-Fragments „Die Weiße Fürstin“ von Rainer Maria Rilke

mit Maren Pfeiffer und Konstantin Gockel


Sonntag, 14. um 20:00 Uhr:

ALMA MAHLER-WERFEL – INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR

Die Muse vieler Künstler und Freundin großer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, hochverehrt und höchstumstritten, stellt sich den Fragen eines kritischen Geistes.

Szenische Lesung mit Helga Bakowski und Johannes Prill.


Donnerstag, 18. um 20:00 Uhr: 

Brief einer Unbekannten

Stefan Zweig

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Anne Scherliess in Brief einer Unbekannten von Stefan Zweig Foto: Jürgen Elskamp

Als du kamst, war ich dreizehn Jahre…

…die Geschichte einer unerfüllten Sehnsucht…
mit dreizehn verliebt sie sich in den Schriftsteller R., fünf Jahre später verbringt sie drei Nächte mit ihm, sechzehn Jahre später, nachdem ihr gemeinsamer Sohn gestorben ist, schreibt sie ihm einen Brief mit dem Aufruf: Dir, der Du mich nie gekannt…
Seine Erinnerung an sie ist bruchstückhaft wie im Traum, wie ferne Musik…

mit Anne Scherliess
Regie: Maren Pfeiffer


Freitag, 19. um 20:00 Uhr:

FRÄULEIN WUNDER

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Anne Scherliess in Fräulein Wunder Foto: Jürgen Klack

eine literarisch-musikalische Revue über die Pionierinnen in der Nachkriegszeit. Eine Revue über das Frauenbild der Zeit, in Werbung, Verhaltenstipps in Ehefragen und ein Seitensprung rüber zu den männlichen Idolen dieser Zeit.

Mit der Schauspielerin Anne Scherliess 
Fassung und Regie: Maren Pfeiffer


Donnerstag, 25. (Premiere!!) & Freitag, 26. & Samstag, 27. & Sonntag, 28.

OH, MEIN GOTT…

von Anat Gov

Die Psychoanalytikerin Ela erhält einen mysteriösen Anruf.
Ein völlig verzweifelter Mann besteht darauf, sie noch an diesem Abend aufsuchen zu können.
Ihr Notfall-Patient mag ein Prominenter, ein hohes Tier beim Geheimdienst oder etwas ähnlich Bedeutsames zu sein… er seine Anonymität wahren will:  G. , sein Name. Steckt Gott in einer tiefen Depression und plant, seinem Leben und damit auch seinem Werk ein Ende zu setzen?
Ella bleibt nur eine Stunde Zeit, ihren inneren Konflikt mit Gott zu überwinden, seine Pläne zu ändern und somit die Welt zu retten.

„Oh mein Gott!“ ein vergnügliches, intelligentes und berührendes Theaterstück, das das Grundverständnis jüdischer Kultur und das Selbstverständnis unserer Zeit spielerisch hinterfragt und zeigt, dass auch Gott sehr menschliche Probleme hat.
Anat Gov gehört zu Israels bedeutendsten Autoren, ihre Stücke feierten national wie international große Erfolge.
In dem witzigen und amüsanten Stück verrückt Anat Gov Gott in die Psychoanalyse und durch brillante Dialoge gelingt es das Bild des allmächtigen Gottes zu ergründen.

„Oh mein Gott“ präsentiert ein ironisches Bild davon, wie wir alle tatsächlich eine Art Beziehung zu Gott haben. Das Stück berührt. Gott sei dank, hier stimmt das Gleichgewicht zwischen dem Tragischen und dem Komischen.

mit Maren Pfeiffer und Victor Tabor
in einer Inszenierung von Rafael Tabor

Aufführungsrechte liegen bei Neue Pegasus Medienverlag


 

Das intimste (und wahrscheinlich auch kleinste) Theater Bonns mit 25 Plätzen in den "Katakomben" des Restaurants Schumann's in der Weberstraße 43, der Bonner-Südstadt ,gegründet im Sommer 2000. Die Bühne versteht sich als ein Freiraum für Bühnenkünstler und wird von Maren Pfeiffer künstlerisch geleitet.

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