SPIELPLAN NOVEMBER 2019

Freitagt, 01. um 20:00 Uhr

                              &

Sonntag, 03. um 18:00 Uhr

„Sie haben es geschafft, bitte legen Sie nicht auf…!“

von Virginie Cointe

Yohan Pelletier
Yohan Pelletier
Sie haben es geschschafft …bitte legen Sie nicht auf!

Eine etwas andere, vergnügliche Vision vom Leben nach dem Tod, mit irdischer Spiellust aufbereitet…
„Hm, diese „Petits Fours“ aus dem Sarg der tausend Köstlichkeiten… überirdisch lecker…!“

Mit: Svenja van der Hagen, Malte Müller, Michael Policnik, Gerd Rustenbeck,

Regie: Johannes K. Prill

 


Samstag, 02. um 20:00 Uhr

„Fräulein Wunder“

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Anne Scherliess in Fräulein Wunder Foto: Jürgen Klack

eine literarisch-musikalische Revue über die Pionierinnen in der Nachkriegszeit. Eine Revue über das Frauenbild der Zeit, in Werbung, Verhaltenstipps in Ehefragen und ein Seitensprung rüber zu den männlichen Idolen dieser Zeit.

Mit der Schauspielerin Anne Scherliess
Fassung und Regie: Maren Pfeiffer


 

!!PREMIERE!!

Sonntag, 10. November, 18:00 Uhr

SCHATTEN (Eurydike sagt)

von Elfriede Jelinek

Eurydike erzählt: Wie sie nach dem Biss der Schlange sterbend in das Totenreich der Schatten einzieht.

Wie unvermutet wohl sie sich jetzt als Schatten ohne Frau zu fühlen beginnt,  befreit von aller Fremdbestimmung.

. Doch dann rumort es oben in der Welt, die neugewonnene, noch ungewohnte Ruhe wird gestört: unter großer öffentlicher Anteilnahme steigt Orpheus zu Eurydike hinab, um sie in das Leben – sein Leben – zurückzuholen…

und Eurydike ist fassungslos …

Elfriede Jelinek lässt erstmals die Frau, Eurydike,   zur Sprache kommen, nicht zufällig im Moment ihres Verstummens.

Aufführungsrechte liegen beim Rowolt Theater Verlag, Hamburg

Premiere : 07. November 2019 ,19:30 Uhr August Macke Museum,

Premiere Pathologie: 10.November 2019, 18:00 Uhr

mit Helga Bakowski, Christine Kättner,  Maren Pfeiffer

 


Donnerstag, 14. um 20:00 Uhr

OH, MEIN GOTT…

von Anat Gov

 

Maren Pfeiffer und Victor Tabor
Maren Pfeiffer und Victor Tabor
Fotos: Jürgen Klack

Die Psychoanalytikerin Ela erhält einen mysteriösen Anruf.
Ein völlig verzweifelter Mann besteht darauf, sie noch an diesem Abend aufsuchen zu können.
Ihr Notfall-Patient mag ein Prominenter, ein hohes Tier beim Geheimdienst oder etwas ähnlich Bedeutsames zu sein… er seine Anonymität wahren will:  G. , sein Name. Steckt Gott in einer tiefen Depression und plant, seinem Leben und damit auch seinem Werk ein Ende zu setzen?
Ella bleibt nur eine Stunde Zeit, ihren inneren Konflikt mit Gott zu überwinden, seine Pläne zu ändern und somit die Welt zu retten.

„Oh mein Gott!“ ein vergnügliches, intelligentes und berührendes Theaterstück, das das Grundverständnis jüdischer Kultur und das Selbstverständnis unserer Zeit spielerisch hinterfragt und zeigt, dass auch Gott sehr menschliche Probleme hat.
Anat Gov gehört zu Israels bedeutendsten Autoren, ihre Stücke feierten national wie international große Erfolge.
In dem witzigen und amüsanten Stück verrückt Anat Gov Gott in die Psychoanalyse und durch brillante Dialoge gelingt es das Bild des allmächtigen Gottes zu ergründen.

„Oh mein Gott“ präsentiert ein ironisches Bild davon, wie wir alle tatsächlich eine Art Beziehung zu Gott haben. Das Stück berührt. Gott sei dank, hier stimmt das Gleichgewicht zwischen dem Tragischen und dem Komischen.

mit Maren Pfeiffer und Victor Tabor
in einer Inszenierung von Rafael Tabor

Aufführungsrechte liegen bei Neue Pegasus Medienverlag

 


 Leider müssen beide Vorstellungen am 15 & 16 abgesagt werden.

Freitag, 15. um 20:00 Uhr

Samstag, 16. um 20:00 Uhr

Herbstrasen von Eric Coble

Herbstrasen
Herbstrasen

(The Velocity of Autumn)
Alexandra hat sich in ihrer Wohnung in der 2. Etage ihres New Yorker Stadthauses verbarrikadiert mit Hochentzündlichem und dem alten Zippo ihres verstorbenen Mannes. Jahrzehntelang war diese Wohnung ihr Zuhause, nun soll sie nach dem Willen ihrer Kinder Michael und Jennifer in ein „Heim für betreutes Wohnen“ umziehen. Doch nicht mit Alexandra. Lieber würde sie sich und die ganze Bude abfackeln, als ihre Selbstbestimmtheit aufzugeben. In einem letzten Versuch, die alte Dame zur Vernunft zu bringen, bevor die Polizei übernehmen soll, gelingt es schließlich dem jüngsten Bruder Chris, sich kletternd über einen Baum vor Alexandras Fenster Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Eric Coble gelingt es, einen Schlagabtausch zwischen zwei Menschen zu gestalten, der trotz aller Rückschau auf ein langes Leben ohne Sentimentalitäten auskommt oder betulich wird, sondern die Frage nach Selbstbestimmtheit im Leben mit Witz und Verve präsentiert. es spielen: Helga Bakowski als Alexandra und Mike Weber als Chris in einer Inszenierung von Maren Pfeiffer Premiere am 17. Januar 2019 Aufführungsrechte liegen bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG

 


Sonntag, 17. um 18:00 Uhr

Ein ganz gewöhnlicher Jude (Gastspiel)

Der Jude Emanuel Goldfarb erhält eine Einladung in ein Gymnasium, um mit den Schülern über das Judentum zu sprechen! Per Videoaufnahme sagt er ab und versucht zu erklären, warum! Zwischendurch wird er immer wieder in die Vergangenheit geholt und setzt sich mit der Geschichte der Theresienstadt-Überlebenden Inge Auerbacher auseinander. Diese Reisen in die Vergangenheit beeinflussen ihn zunehmend.
Das Stück von Bernd Capitain spielt auf zwei Zeitebenen, um zu verdeutlichen, dass es nicht vorbei ist! Das es sich wieder zusammenbraut! Das wir wachsam sein müssen!

Von Bernd Capitain

 

 


Donnerstag, 21. um 20:00 Uhr

Weisse Nächte

von Fjodor Dostojewski

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von links nach rechts: Maren Pfeiffer, Martin-Maria Vogel und Michael Policnik Foto: Gerd Rustenbeck

‚Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind, lieber Leser.‘ Mit diesem Satz eröffnet Dostojewski seine Geschichte einer beginnenden Liebe, die aus der zufälligen Begegnung zwischen dem einsamen Erzähler und der jungen Nastenka entsteht. In vier Nächten offenbaren sich die beiden ihre Ängste und Sehnsüchte. Doch Nastenkas Herz gehört einem anderen. Ebenso ergreifend wie einfühlsam erzählt Dostojewskis ‚empfindsamer Roman‘ von der unerfüllten Liebe.

mit Maren Pfeiffer, Michael Policnik und Martin-Maria Vogel bei den

Klängen russischer Musik


Freitag, 22. um 20:00 Uhr

&  Samstag, 23. um 20:00 Uhr

 & Sonntag, 24. um 18:00 Uhr

NippleJesus

von Nick Hornby

Deutsch von Clara Drechsler und Harald Hellmann

Steven Reinert, NippleJesus, Jürgen klack
Steven Reinert, NippleJesus, Foto: Jürgen Klack

Der ehemalige Türsteher Dave tritt seinen neuen Job als Museumswärter an. Als er ausgewählt wird, ein Werk in einem abgetrennten Raum zu bewachen, in dem der Zutritt erst ab 18 erlaubt ist, wundert er sich über die strengen Sicherheitsmaßnahmen. Schließlich handelt es sich bei dem Bild um eine Darstellung von Jesus am Kreuz. Erst bei näherer Betrachtung erkennt er, warum es massiven Anstoß erregen könnte. Die Collage besteht aus weiblichen Brustwarzen, die aus Pornoheften ausgeschnitten wurden. Zuerst ist Dave schockiert und erledigt seinen Auftrag mit allergrößtem Widerwillen. Als er jedoch die Künstlerin persönlich kennen lernt, lässt sein Ekel nach. Er beginnt, das Kunstwerk vor seinen empörten Angreifern zu schützen und verteidigt es sogar seiner Frau gegenüber. Dennoch kann Dave nicht verhindern, dass das Exponat einem Anschlag zum Opfer fällt. Anders als erwartet ist die Künstlerin aber nicht am Boden zerstört. Denn in Wahrheit ging es ihr gar nicht um das Bild an sich, sondern um die Reaktionen des Publikums darauf, die von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurden und als Film nun selbst zum Ausstellungsobjekt werden. Auch Dave war nur Teil einer Installation und versteht die (Kunst)welt nicht mehr

„Erlöse aus den Theateraufführungen gehen an den Treehouse Trust London, einer Stiftung zur Förderung autistischer Kinder, deren Mitbegründer Nick Hornby ist. www.treehouse.org.uk“

„Aufführungsrechte liegen beim Rowolt Theater Verlag, Hamburg“

Mit: Steven Reinert, Regie: Johannes Prill

(Die Aufführung wird begleitet von einer Austellung des Kunstmahlers Nabil Garsallah im Theaterraum selbst)

 


!!PREMIERE!!

Girls & Boys

von Dennis Kelly

Donnerstag, 28. um 20:00 Uhr

& Freitag, den 29. um 20:00 Uhr

& Samstag, den 30. um 20:00  Uhr

Deutsch von John Birke
Eine namenlose Frau erzählt, wie sie ihren Mann kennengelernt hat. Erst war er ihr auf Anhieb unsympathisch, dann wurde aus Abneigung Liebe. Die beiden heiraten, bekommen Kinder – alles läuft perfekt. Irgendwann will sie wieder arbeiten, er ermutigt und unterstützt sie. Schon bald macht sie Karriere, während er seine Firma an die Wand fährt. Misstöne schleichen sich in die Beziehung, und immer öfter lässt er seine Frustration an seiner Familie aus, bis es zur Katastrophe kommt.
«Gewalt zieht sich durch Dennis Kellys Monolog wie ein unsichtbarer Stolperdraht: das Gerangel in einer Warteschlange, Streitereien unter Kindern und schließlich eine Tat, die so unfassbar und brutal ist, dass sich das Leben in ein Davor und ein Danach teilt … Dabei verzichtet Kelly auf jede Sensationslust – er legt die Konstruktion seines Textes ständig offen und stellt unbequeme Fragen zu der zerstörerischen Kraft von Wut, zu männlichem und weiblichem Verhalten, Eifersucht, Übergriffigkeit und Kontrolle. Girls & Boys beschäftigt einen noch lange, nachdem man das Theater verlassen hat.» (Financial Times) «Beeindruckend wechselt Kellys Stück immer wieder vom Anekdotischen zum Allgemeinen, wodurch sich der Monolog von einer individuellen (und extremen) Fallstudie zu einer generellen Auseinandersetzung mit dem Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern weitet.» (The Observer) «Imposante, packende und anspruchsvolle 90 Minuten.» (Daily Telegraph)

DENNIS KELLY
Dennis Kelly
Dennis Kelly, geboren 1970 in London, studierte Drama und Theater am Londoner Goldsmiths College. Sein Stück Schutt entstand 2002 im Rahmen des National Theatre Studio Programms für junge Autoren. Uraufgeführt wurde es im April 2003 in London;

„Aufführungsrechte liegen beim Rowolt Theater Verlag, Hamburg“

Das intimste (und wahrscheinlich auch kleinste) Theater Bonns mit 25 Plätzen in den "Katakomben" des Restaurants Schumann's in der Weberstraße 43, der Bonner-Südstadt ,gegründet im Sommer 2000. Die Bühne versteht sich als ein Freiraum für Bühnenkünstler und wird von Maren Pfeiffer künstlerisch geleitet.

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