SPIELPLAN MAI

Freitag, 03. & Samstag, 04.

um 20:00 Uhr

OH, MEIN GOTT…

von Anat Gov

 

Maren Pfeiffer und Victor Tabor
Maren Pfeiffer und Victor Tabor
Fotos: Jürgen Klack

Die Psychoanalytikerin Ela erhält einen mysteriösen Anruf.
Ein völlig verzweifelter Mann besteht darauf, sie noch an diesem Abend aufsuchen zu können.
Ihr Notfall-Patient mag ein Prominenter, ein hohes Tier beim Geheimdienst oder etwas ähnlich Bedeutsames zu sein… er seine Anonymität wahren will:  G. , sein Name. Steckt Gott in einer tiefen Depression und plant, seinem Leben und damit auch seinem Werk ein Ende zu setzen?
Ella bleibt nur eine Stunde Zeit, ihren inneren Konflikt mit Gott zu überwinden, seine Pläne zu ändern und somit die Welt zu retten.

„Oh mein Gott!“ ein vergnügliches, intelligentes und berührendes Theaterstück, das das Grundverständnis jüdischer Kultur und das Selbstverständnis unserer Zeit spielerisch hinterfragt und zeigt, dass auch Gott sehr menschliche Probleme hat.
Anat Gov gehört zu Israels bedeutendsten Autoren, ihre Stücke feierten national wie international große Erfolge.
In dem witzigen und amüsanten Stück verrückt Anat Gov Gott in die Psychoanalyse und durch brillante Dialoge gelingt es das Bild des allmächtigen Gottes zu ergründen.

„Oh mein Gott“ präsentiert ein ironisches Bild davon, wie wir alle tatsächlich eine Art Beziehung zu Gott haben. Das Stück berührt. Gott sei dank, hier stimmt das Gleichgewicht zwischen dem Tragischen und dem Komischen.

mit Maren Pfeiffer und Victor Tabor
in einer Inszenierung von Rafael Tabor

Aufführungsrechte liegen bei Neue Pegasus Medienverlag


Donnerstag, 09. um 20:00 Uhr:

ALMA MAHLER-WERFEL – INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR

Die Muse vieler Künstler und Freundin großer Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, hochverehrt und höchstumstritten, stellt sich den Fragen eines kritischen Geistes.

Szenische Lesung mit Helga Bakowski und Johannes Prill.


Freitag, 10. um 20:00 Uhr:

KIKI VAN BEETHOVEN

VON ERIC  – EMMANUEL SCHMITT
Helga Bakowski und Svenja van der Hagen
in „Kiki van Beethoven“
Foto: Jürgen Klack

Die spannende und berührende Erzählung über eine Reise in das eigene Ich.

Wer bin ich?

Wer sind die anderen?

Und was – bitte – hat Beethoven mit Hip Hop zu tun??

Mit: Helga Bakowski und Svenja van der Hagen

Regie: Johannes K. Prill

Aufführungsrechte bei Theater -Verlag Desch GmbH, Berlin


Samstag, 11. um 20:00 Uhr:

Jane Austen – Geliebte Schwester

Theaterstück  von Anne Scherliess

Jane Austen - Geliebte Schwester
Jane Austen – Geliebte Schwester
Maren Pfeiffer & Anne Scherliess
Fotos: Jürgen Klack

Das Leben der Jane Austen, die Schriftstellerin, gesehen durch die Augen  ihrer geliebten Schwester Cassandra, der Malerin. Zwei starke Frauen, in einer Zeit, in der belesene Frauen mit einer eigenen Meinung und der Überzeugung, dass Heirat nur mit tiefer Zuneigung einhergehen dürfe,  nicht die Regel waren. Eine zu Lebzeiten erfolgreiche unter „by a lady“veröffentlichende Bestseller-Autorin, die aber erst nach ihrem frühen Tod mit 41 Jahren namentlich bekannt wurde. Zwei Pfarrerstöchter, die entgegen der Konventionen der Ehe abschworen, nachdem sie ihre Liebe verloren hatten. Schwestern im Geiste und im Herzen.

Anne Scherliess hat unter Verwendung und eigener Übersetzung der Original-Texte, Romane Austens, Gedichten Cassaandras und Briefen beider Schwestern ein spannendes Theaterstück geschrieben über die Welt des Regency.

es spielen: Jane Austen: Anne Scherliess

Cassandra Austen: Maren Pfeiffer

Regie: Johannes Prill


Sonntag, 12.  um 20:00 Uhr:

„MONDSCHEINTARIF„

von Ildiko von Kürthy

Mondscheintarif Fotos: Katrin Birkhölzer
Mondscheintarif
Fotos: Katrin Birkhölzer

 

Cora Hübsch wartet.
Warum ruft er nicht an?
Sie wartet fünf bis zehn gefühlte Jahre ihres jungen Lebens auf …IHN: Herrn Dr . Daniel Hoffmann.

Sie wartet mit der vollen Sehnsucht und der Ungeduld der sommerfrischen Liebe auf ihrer Terrasse in der Bonner Südstadt. Dort hat sie eine kleine Parzelle des bekannten und beliebten Restaurant Schumann’s angemietet in der Weberstraße 43.

Eine flirrende Liebeskomödie.

Mit: Anne Scherliess als Cora Hübsch
Regie:  Maren Pfeiffer
nach dem Roman „Mondscheintarif“ von Ildiko von Kürthy
Alles sah doch so gut aus, oder? – Ja, ja, ja, es sah gut aus.

Lassen Sie sich verführen zu einem Abend voller Schmetterlinge im Bauch und Champagner im Blut.
Von dieser flirrenden Liebeskomödie.

Aufführungsrechte bei Rowohlt Verlag


Donnerstag, 16. & Freitag, 17.,

& Samstag, 18. um 20:00

„Sie haben es geschafft, bitte legen Sie nicht auf…!“

von Virginie Cointe

Yohan Pelletier
Yohan Pelletier
Sie haben es geschschafft …bitte legen Sie nicht auf!

Eine etwas andere, vergnügliche Vision vom Leben nach dem Tod, mit irdischer Spiellust aufbereitet…
„Hm, diese „Petits Fours“ aus dem Sarg der tausend Köstlichkeiten… überirdisch lecker…!“

Mit: Svenja van der Hagen, Malte Müller, Michael Policnik, Gerd Rustenbeck,

Regie: Johannes K. Prill


Sonntag, 26., 20:00 Uhr

(Aus organisatorischen Gründen muß die Vorstellung am 23.05. 2019, 20:00 Uhr entfallen, wird jedoch Beginn der neuen Spielzeit 2019/2020 stattfinden. Die Vorstellung am 26. 05. 2019, 20:00 Uhr findet statt.)

niclamue musiktheater:

Bella Scheen

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niclamue_Bella Sc heen

Abgesang auf eine Diva

 

Für Sängerin, Puppe und Loopmaschine.

Mit Alter und Neuer Musik.

Stimme, Performance, Idee niclamue

Figurenbau Katharina Eckstein

Regie Jean-Luc Yerlès

Für die stolze Diva Bella Scheen (Puppe) rollt niclamue noch einmal den roten Teppich der vergangenen Erfolge aus. Freigiebig enthüllt Bella ihrem Publikum die schrillen Marotten und müden Extravaganzen einer Ausnahmekünstlerin.
niclamues Produktionen sind Performances für Stimme Pur.
Sie singt einstimmig oder mehrstimmig, Originales und Arrangiertes, zu ihren Playbacks oder live auf der Bühne geloopt. Die Musik in Bella Scheen ist von J.S. Bach / Gustav Mahler / Shalom Secunda / W.L. Mik/ Charlotte Seither / Giacinto Scelsi.
In dieser Produktion verkörpert niclamue mehrere Rollen all-in-one: sie singt die Bühnenmusik, spielt die Interviewerin, und haucht gleichzeitig der zeitlosen Diva aus Silikon ihr erfundenes Leben ein.
Stilistisch ist die kleine Oper irgendwo zwischen Boulevard, Performance und zeitgenössischem Konzert angesiedelt. Sie lebt von ihren Dialogen, Literatur und natürlich dem Gesang. Immer wieder spürt der Zuschauer die Lust niclamues am Experiment .
Bella Scheen ist ein Abend, der mit traditionellen Bildern und deren Verfremdung spielt – heiter, modern, melodramatisch und hoch virtuos.


Freitag, 24. & Samstag, 25. um 20:00 Uhr

Herbstrasen von Eric Coble

Herbstrasen
Herbstrasen

(The Velocity of Autumn)
Alexandra hat sich in ihrer Wohnung in der 2. Etage ihres New Yorker Stadthauses verbarrikadiert mit Hochentzündlichem und dem alten Zippo ihres verstorbenen Mannes. Jahrzehntelang war diese Wohnung ihr Zuhause, nun soll sie nach dem Willen ihrer Kinder Michael und Jennifer in ein „Heim für betreutes Wohnen“ umziehen. Doch nicht mit Alexandra. Lieber würde sie sich und die ganze Bude abfackeln, als ihre Selbstbestimmtheit aufzugeben. In einem letzten Versuch, die alte Dame zur Vernunft zu bringen, bevor die Polizei übernehmen soll, gelingt es schließlich dem jüngsten Bruder Chris, sich kletternd über einen Baum vor Alexandras Fenster Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Eric Coble gelingt es, einen Schlagabtausch zwischen zwei Menschen zu gestalten, der trotz aller Rückschau auf ein langes Leben ohne Sentimentalitäten auskommt oder betulich wird, sondern die Frage nach Selbstbestimmtheit im Leben mit Witz und Verve präsentiert. es spielen: Helga Bakowski als Alexandra und Mike Weber als Chris in einer Inszenierung von Maren Pfeiffer Premiere am 17. Januar 2019 Aufführungsrechte liegen bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG


Mittwoch, 29. , um 19:30

13. Bonner Theaternacht

19:30 – 20:00 “ Herbstrasen“ Eric Coble
20:30 – 21:00 „Herbstrasen“ Eric Coble
21:00 – 22:00 “ Sie haben es geschafft – bitte legen Sie nicht auf…!
22:30 – 23:00 “ Rhein, Weib und Gesang“
23: 30 – Mitsingabend

Mit: Helga Bakowski, Svenja van der Hagen, Michael Policnik,
Johannes Prill, Gerd Rustenbeck, Victor Tabor, Martin – Maria Vogel, Mike Weber

Das intimste (und wahrscheinlich auch kleinste) Theater Bonns mit 25 Plätzen in den "Katakomben" des Restaurants Schumann's in der Weberstraße 43, der Bonner-Südstadt ,gegründet im Sommer 2000. Die Bühne versteht sich als ein Freiraum für Bühnenkünstler und wird von Maren Pfeiffer künstlerisch geleitet.

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