SPIELPLAN DEZEMBER 2019

 Donerstag, 05. um 20:00 Uhr

Freitag, 06. um 20:00 Uhr

Herbstrasen von Eric Coble

Herbstrasen
Herbstrasen

(The Velocity of Autumn)
Alexandra hat sich in ihrer Wohnung in der 2. Etage ihres New Yorker Stadthauses verbarrikadiert mit Hochentzündlichem und dem alten Zippo ihres verstorbenen Mannes. Jahrzehntelang war diese Wohnung ihr Zuhause, nun soll sie nach dem Willen ihrer Kinder Michael und Jennifer in ein „Heim für betreutes Wohnen“ umziehen. Doch nicht mit Alexandra. Lieber würde sie sich und die ganze Bude abfackeln, als ihre Selbstbestimmtheit aufzugeben. In einem letzten Versuch, die alte Dame zur Vernunft zu bringen, bevor die Polizei übernehmen soll, gelingt es schließlich dem jüngsten Bruder Chris, sich kletternd über einen Baum vor Alexandras Fenster Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Eric Coble gelingt es, einen Schlagabtausch zwischen zwei Menschen zu gestalten, der trotz aller Rückschau auf ein langes Leben ohne Sentimentalitäten auskommt oder betulich wird, sondern die Frage nach Selbstbestimmtheit im Leben mit Witz und Verve präsentiert. es spielen: Helga Bakowski als Alexandra und Mike Weber als Chris in einer Inszenierung von Maren Pfeiffer Premiere am 17. Januar 2019 Aufführungsrechte liegen bei Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG

 


Samstag, 07., 20:00 Uhr

niclamue musiktheater:

Bella Scheen

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niclamue_Bella Sc heen

Abgesang auf eine Diva

 

Für Sängerin, Puppe und Loopmaschine.

Mit Alter und Neuer Musik.

Stimme, Performance, Idee niclamue

Figurenbau Katharina Eckstein

Regie Jean-Luc Yerlès

Für die stolze Diva Bella Scheen (Puppe) rollt niclamue noch einmal den roten Teppich der vergangenen Erfolge aus. Freigiebig enthüllt Bella ihrem Publikum die schrillen Marotten und müden Extravaganzen einer Ausnahmekünstlerin.
niclamues Produktionen sind Performances für Stimme Pur.
Sie singt einstimmig oder mehrstimmig, Originales und Arrangiertes, zu ihren Playbacks oder live auf der Bühne geloopt. Die Musik in Bella Scheen ist von J.S. Bach / Gustav Mahler / Shalom Secunda / W.L. Mik/ Charlotte Seither / Giacinto Scelsi.
In dieser Produktion verkörpert niclamue mehrere Rollen all-in-one: sie singt die Bühnenmusik, spielt die Interviewerin, und haucht gleichzeitig der zeitlosen Diva aus Silikon ihr erfundenes Leben ein.
Stilistisch ist die kleine Oper irgendwo zwischen Boulevard, Performance und zeitgenössischem Konzert angesiedelt. Sie lebt von ihren Dialogen, Literatur und natürlich dem Gesang. Immer wieder spürt der Zuschauer die Lust niclamues am Experiment .
Bella Scheen ist ein Abend, der mit traditionellen Bildern und deren Verfremdung spielt – heiter, modern, melodramatisch und hoch virtuos.


Sonntag, 08. Dezember, 18:00 Uhr &  Donnerstag, 19. Dezember, 20:00 Uhr

SCHATTEN (Eurydike sagt)

von Elfriede Jelinek

Eurydike erzählt: Wie sie nach dem Biss der Schlange sterbend in das Totenreich der Schatten einzieht.

Wie unvermutet wohl sie sich jetzt als Schatten ohne Frau zu fühlen beginnt,  befreit von aller Fremdbestimmung.

. Doch dann rumort es oben in der Welt, die neugewonnene, noch ungewohnte Ruhe wird gestört: unter großer öffentlicher Anteilnahme steigt Orpheus zu Eurydike hinab, um sie in das Leben – sein Leben – zurückzuholen…

und Eurydike ist fassungslos …

Elfriede Jelinek lässt erstmals die Frau, Eurydike,   zur Sprache kommen, nicht zufällig im Moment ihres Verstummens.

Aufführungsrechte liegen beim Rowolt Theater Verlag, Hamburg

Premiere : 07. November 2019 ,19:30 Uhr August Macke Museum,

Premiere Pathologie: 10.November 2019, 18:00 Uhr

mit Helga Bakowski, Christine Kättner,  Maren Pfeiffer

 


Girls & Boys

von Dennis Kelly

Donnerstag, 13. um 20:00 Uhr

& Freitag, den 14. um 20:00 Uhr

& Samstag, den 15. um 18:00  Uhr

Deutsch von John Birke
Eine namenlose Frau erzählt, wie sie ihren Mann kennengelernt hat. Erst war er ihr auf Anhieb unsympathisch, dann wurde aus Abneigung Liebe. Die beiden heiraten, bekommen Kinder – alles läuft perfekt. Irgendwann will sie wieder arbeiten, er ermutigt und unterstützt sie. Schon bald macht sie Karriere, während er seine Firma an die Wand fährt. Misstöne schleichen sich in die Beziehung, und immer öfter lässt er seine Frustration an seiner Familie aus, bis es zur Katastrophe kommt.
«Gewalt zieht sich durch Dennis Kellys Monolog wie ein unsichtbarer Stolperdraht: das Gerangel in einer Warteschlange, Streitereien unter Kindern und schließlich eine Tat, die so unfassbar und brutal ist, dass sich das Leben in ein Davor und ein Danach teilt … Dabei verzichtet Kelly auf jede Sensationslust – er legt die Konstruktion seines Textes ständig offen und stellt unbequeme Fragen zu der zerstörerischen Kraft von Wut, zu männlichem und weiblichem Verhalten, Eifersucht, Übergriffigkeit und Kontrolle. Girls & Boys beschäftigt einen noch lange, nachdem man das Theater verlassen hat.» (Financial Times) «Beeindruckend wechselt Kellys Stück immer wieder vom Anekdotischen zum Allgemeinen, wodurch sich der Monolog von einer individuellen (und extremen) Fallstudie zu einer generellen Auseinandersetzung mit dem Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern weitet.» (The Observer) «Imposante, packende und anspruchsvolle 90 Minuten.» (Daily Telegraph)

DENNIS KELLY
Dennis Kelly
Dennis Kelly, geboren 1970 in London, studierte Drama und Theater am Londoner Goldsmiths College. Sein Stück Schutt entstand 2002 im Rahmen des National Theatre Studio Programms für junge Autoren. Uraufgeführt wurde es im April 2003 in London;

„Aufführungsrechte liegen beim Rowolt Theater Verlag, Hamburg“

 


Ein Projekt im Rahmen von :

Samstag, den 21.12.2019 um:

19:30 Uhr – 20:15 Uhr

& 20:30 Uhr – 21:15 Uhr

KIKI VAN BEETHOVEN

VON ERIC  – EMMANUEL SCHMITT
Helga Bakowski und Svenja van der Hagen
in „Kiki van Beethoven“
Foto: Jürgen Klack

Die spannende und berührende Erzählung über eine Reise in das eigene Ich.

Wer bin ich?

Wer sind die anderen?

Und was – bitte – hat Beethoven mit Hip Hop zu tun??

Mit: Helga Bakowski und Svenja van der Hagen

Regie: Johannes K. Prill

Aufführungsrechte bei Theater -Verlag Desch GmbH, Berlin

 


Freitag, 20. um 20:00 Uhr

& Sonntag, 22. um 18:00 Uhr

NippleJesus

von Nick Hornby

Deutsch von Clara Drechsler und Harald Hellmann

Steven Reinert, NippleJesus, Jürgen klack
Steven Reinert, NippleJesus, Foto: Jürgen Klack

Der ehemalige Türsteher Dave tritt seinen neuen Job als Museumswärter an. Als er ausgewählt wird, ein Werk in einem abgetrennten Raum zu bewachen, in dem der Zutritt erst ab 18 erlaubt ist, wundert er sich über die strengen Sicherheitsmaßnahmen. Schließlich handelt es sich bei dem Bild um eine Darstellung von Jesus am Kreuz. Erst bei näherer Betrachtung erkennt er, warum es massiven Anstoß erregen könnte. Die Collage besteht aus weiblichen Brustwarzen, die aus Pornoheften ausgeschnitten wurden. Zuerst ist Dave schockiert und erledigt seinen Auftrag mit allergrößtem Widerwillen. Als er jedoch die Künstlerin persönlich kennen lernt, lässt sein Ekel nach. Er beginnt, das Kunstwerk vor seinen empörten Angreifern zu schützen und verteidigt es sogar seiner Frau gegenüber. Dennoch kann Dave nicht verhindern, dass das Exponat einem Anschlag zum Opfer fällt. Anders als erwartet ist die Künstlerin aber nicht am Boden zerstört. Denn in Wahrheit ging es ihr gar nicht um das Bild an sich, sondern um die Reaktionen des Publikums darauf, die von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurden und als Film nun selbst zum Ausstellungsobjekt werden. Auch Dave war nur Teil einer Installation und versteht die (Kunst)welt nicht mehr

„Erlöse aus den Theateraufführungen gehen an den Treehouse Trust London, einer Stiftung zur Förderung autistischer Kinder, deren Mitbegründer Nick Hornby ist. www.treehouse.org.uk“

„Aufführungsrechte liegen beim Rowolt Theater Verlag, Hamburg“

Mit: Steven Reinert, Regie: Johannes Prill

(Die Aufführung wird begleitet von einer Austellung des Kunstmahlers Nabil Garsallah im Theaterraum selbst)


Silvester 2019

Dienstag, 31. , 19:00 Uhr & 21:00 Uhr

„Fräulein Wunder“

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Anne Scherliess in Fräulein Wunder Foto: Jürgen Klack

eine literarisch-musikalische Revue über die Pionierinnen in der Nachkriegszeit. Eine Revue über das Frauenbild der Zeit, in Werbung, Verhaltenstipps in Ehefragen und ein Seitensprung rüber zu den männlichen Idolen dieser Zeit.

Mit der Schauspielerin Anne Scherliess
Fassung und Regie: Maren Pfeiffer

Das intimste (und wahrscheinlich auch kleinste) Theater Bonns mit 25 Plätzen in den "Katakomben" des Restaurants Schumann's in der Weberstraße 43, der Bonner-Südstadt ,gegründet im Sommer 2000. Die Bühne versteht sich als ein Freiraum für Bühnenkünstler und wird von Maren Pfeiffer künstlerisch geleitet.

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