2018 SPIELPLAN APRIL

Samstag, 07. um 20:00 Uhr:

WEISSE NÄCHTE

von Fjodor Dostojewski

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von links nach rechts: Maren Pfeiffer, Martin-Maria Vogel und Michael Policnik Foto: Gerd Rustenbeck

Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind, lieber Leser.‘ Mit diesem Satz eröffnet Dostojewski seine Geschichte einer beginnenden Liebe, die aus der zufälligen Begegnung zwischen dem einsamen Erzähler und der jungen Nastenka entsteht. In vier Nächten offenbaren sich die beiden ihre Ängste und Sehnsüchte. Doch Nastenkas Herz gehört einem anderen. Ebenso ergreifend wie einfühlsam erzählt Dostojewskis ‚empfindsamer Roman‘ von der unerfüllten Liebe.

mit Maren Pfeiffer, Michael Policnik und Martin-Maria Vogel bei den Klängen russischer Musik


 Sonntag, 08. & Mittwoch, 25. um 20:00 Uhr:

Jane Austen – Geliebte Schwester

Theaterstück  von Anne Scherliess

Jane Austen - Geliebte Schwester
Jane Austen – Geliebte Schwester

Das Leben der Jane Austen, die Schriftstellerin, gesehen durch die Augen  ihrer geliebten Schwester Cassandra, der Malerin. Zwei starke Frauen, in einer Zeit, in der belesene Frauen mit einer eigenen Meinung und der Überzeugung, dass Heirat nur mit tiefer Zuneigung einhergehen dürfe,  nicht die Regel waren. Eine zu Lebzeiten erfolgreiche unter „by a lady“veröffentlichende Bestseller-Autorin, die aber erst nach ihrem frühen Tod mit 41 Jahren namentlich bekannt wurde. Zwei Pfarrerstöchter, die entgegen der Konventionen der Ehe abschworen, nachdem sie ihre Liebe verloren hatten. Schwestern im Geiste und im Herzen.

Anne Scherliess hat unter Verwendung und eigener Übersetzung der Original-Texte, Romane Austens, Gedichten Cassaandras und Briefen beider Schwestern ein spannendes Theaterstück geschrieben über die Welt des Regency.

es spielen: Jane Austen: Anne Scherliess

Cassandra Austen: Maren Pfeiffer

in der Regie von Johannes Prill


Mittwoch, 11. um 20:00 Uhr:

 THE TRUMP CARD VON MIKE DAISEY

in der Übersetzung von Natascha Hoffmeyer

Trump Card
Trump Card
“Es schneit und friert in New York.
    Wir brauchen globale Erwärmung.“ (Donald Trump)

es spielt : Sunga Weineck  als „Barack Obama“

Inszenierung: Maren Pfeiffer

Übersetzung: Natascha Hoffmeyer

in dem von Mike Daisey gemeinfrei zu Verfügung gestellten Stück


Sonntag, 15., Mittwoch, 18. & Donnerstag, 19. um 20:00 Uhr:

KIKI VAN BEETHOVEN 

VON ERIC  – EMMANUEL SCHMITT
Helga Bakowski und Svenja van der Hagen
in „Kiki van Beethoven“
Foto: Jürgen Klack

Die spannende und berührende Erzählung über eine Reise in das eigene Ich.

Wer bin ich?

Wer sind die anderen?

Und was – bitte – hat Beethoven mit Hip Hop zu tun??

Mit: Helga Bakowski und Svenja van der Hagen

Regie: Johannes K. Prill

Aufführungsrechte bei Theater -Verlag Desch GmbH, Berlin


Premiere am Freitag, 20. um 20:00 Uhr

nächste Vorstellung: Samstag, 28. um 20:00 Uhr:

„ Die Weiße Fürstin“

11 Jahre hat sie gewartet auf den Tag, an dem ihr Gemahl, der Fürst das Haus verlässt,
11 Jahre ist sie verabredet mit Ihrem Geliebten.
Das Codewort: „ „Wenn ich winke, dann bedeutet dies, dass ich allein bin. Dass ich hier gebiete.“
Der Tag ist gekommen. Die Fürstin ist allein. Sie darf die Nacht mit ihrem Geliebten verbringen.
Vereint. Für eine Nacht. Denn vor den Toren der Stadt lauert der Tod.

Musikalisch-Poetische Verkörperung des Drama-Fragments „Die Weiße Fürstin“ von Rainer Maria Rilke

mit Maren Pfeiffer und Konstantin Gockel

 


Samstag, 21. um 20:00 Uhr:

ILSE AICHINGER

Ilse A.- Ein Abend zum Leben und Werk von Ilse Aichinger

„Ihr sanfter Spott auf alles Höhere, ihr Lächeln aus Zorn auf die Welt.“ (Klaus Kastberger)

Ein Abend über und von Ilse Aichinger.
„Ich habe es immer als eine Zumutung empfunden, dass man nicht gefragt wird, ob man auf die Welt kommen will. Ich hätte es bestimmt abgelehnt.“ (Ilse Aichinger)

in einer szenischen Lesung mit Helga Bakowski und Maren Pfeiffer

Sonntag, 22. um 20:00 Uhr:

„Das Fräulein von Scuderi“

von E.T.A. Hoffmann

Das Fräulein von Scuderi
Das Fräulein von Scuderi

Die erste deutsche Kriminalgeschichte, handelt von einer rätselhaften Mordserie im Paris des 17. Jahrhunderts, um deren Aufklärung sich die französische Schriftstellerin Madeleine de Scudéry (1607–1701) bemüht.

mit Michael Policnik, Maren Pfeiffer und Martin – Maria Vogel


Freitag, 26. um 20:00 Uhr:

„Fräulein Wunder“

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Anne Scherliess in Fräulein Wunder Foto: Jürgen Klack

eine literarisch-musikalische Revue über die Pionierinnen in der Nachkriegszeit. Eine Revue über das Frauenbild der Zeit, in Werbung, Verhaltenstipps in Ehefragen und ein Seitensprung rüber zu den männlichen Idolen dieser Zeit.

Mit der Schauspielerin Anne Scherliess
Fassung und Regie: Maren Pfeiffer


Freitag, 27. um 20:00 Uhr:

Frankensteins Mutter – Mary Shelley

„Mary Shelley – Frankensteins Mutter „ von Anne Scherliess

„Passen Sie doch auf, wo ich hingehe.“ (Mary Shelley „Frankenstein“)

Die Geschichte der Mary Shelley.

mit Maren Pfeiffer und Anne Scherliess
Regie: Charlotte Schneider


Sonntag, 29. um 12:00 Uhr:

MUSIKALISCHE MATINEE MIT NEBELUNG.

Nebelung
Nebelung

Mit dem Wort Nebelung wird im altdeutschen Kalender der Monat November bezeichnet und Nebelung ist auch der Name einer aus dem Rheinland stammenden Musikgruppe,
welche am 29. April um 12.00 Uhr im Rahmen eines musikalischen Matinées ein Konzert im Theater die Pathologie in der Bonner Südstadt geben wird.
Die drei Musiker Stefan Otto (Gitarre, Gesang), Thomas List (Gitarre) und Katharina Hoffmann (Cello) haben es sich mit dem Projekt Nebelung zum Ziel gesetzt, natur-mystische Erfahrungen musikalisch zu verarbeiten. Dabei greifen sie textlich neben eigenen Gedichten vor allem auf lyrische Werke der Autoren des fin-de-siècle zurück. Musikalisch zwischen Kammermusik, Neoklassik und melancholischer Folklore angesiedelt gelingt es Nebelung, mit einem Gespür für bewegende Melodien eine Atmosphäre zu erschaffen, die im Zuhörer ein Gefühl von Harmonie und unverwechselbarer Schönheit hervorruft. Unterstützt werden Nebelung durch Aerial Ruin, das Projekt des aus Portland, Oregon stammenden Gitarristen und Sängers Erik Moggridge, der auf dem Konzert sein neues Album Nameless Sun vorstellen wird.

 

 

 

Das intimste (und wahrscheinlich auch kleinste) Theater Bonns mit 25 Plätzen in den "Katakomben" des Restaurants Schumann's in der Weberstraße 43, der Bonner-Südstadt ,gegründet im Sommer 2000. Die Bühne versteht sich als ein Freiraum für Bühnenkünstler und wird von Maren Pfeiffer künstlerisch geleitet.

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