SPIELPLAN APRIL 2020

Donnerstag, 02. & Freitag, 03., 20:00 Uhr

(TG und freier Verkauf)

„Beethoven bei Nacht“

Beethoven bei Nacht - Anie Eichert
Beethoven bei Nacht – Anie Eichert

von Thomas Rau
Viel Fun mit van Beethoven! Eine augenzwinkernde Hommage an den bekanntesten Komponisten aller Zeiten, bei der auch so manches Rätsel um den Titan gelöst wird. Wie ist eigentlich das berühmte Anfangsmotiv (ta-ta-ta – ta!) der 5. Sinfonie entstanden? Wer ist denn nun Beethovens unsterbliche Geliebte? Und warum hat Beethoven nur 9 Sinfonien geschrieben? Die Komödie zum Beethovenjahr 2020

Nach mehr als 200 Jahren lässt sich Beethoven wieder mal höchstpersönlich blicken. Allerdings kriegt er prompt Ärger mit der Polizei, die ihn als verdächtigen Zausel von der Straße weg verhaftet.

Polizeimeisterin Tacke, die nicht nur Klassik hasst, sondern auch längst Feierabend hat, zweifelt an Beethovens Echtheit, zumal der nicht mal sein Geburtstag weiß. Also muss Beethoven die Nacht auf der Wache verbringen. Die verläuft für Beethoven höchst turbulent, denn in seiner Zelle geben sich die Damen die Klinke in die Hand:

Zu Besuch kommen nicht nur Mutter Beethoven und sein früheres Hausmädchen Baberl, sondern auch Paula, ein weiblicher Floh von musikgeschichtlicher Weltbedeutung. Als schließlich Bibliotheksinspektorin Gudrun Hilgenstock mit einem Fluchtplan auftaucht, bekommt die Geschichte eine völlig überraschende Wendung …

„Urheber: Thomas Rau
Aufführungsrechte: CANTUS-Verlag Eschbach

Mit: Karin Punitzer, Herms Meer

Regie: Johannes Prill

Eintritt: 20,00 € / ermäßigt 12,00 €

 


Samstag, 04. ,20:00 Uhr

 & Sonntag, 05. ,18:00 Uhr

NippleJesus

von Nick Hornby

Deutsch von Clara Drechsler und Harald Hellmann

Steven Reinert, NippleJesus, Jürgen klack
Steven Reinert, NippleJesus, Foto: Jürgen Klack

Der ehemalige Türsteher Dave tritt seinen neuen Job als Museumswärter an. Als er ausgewählt wird, ein Werk in einem abgetrennten Raum zu bewachen, in dem der Zutritt erst ab 18 erlaubt ist, wundert er sich über die strengen Sicherheitsmaßnahmen. Schließlich handelt es sich bei dem Bild um eine Darstellung von Jesus am Kreuz. Erst bei näherer Betrachtung erkennt er, warum es massiven Anstoß erregen könnte. Die Collage besteht aus weiblichen Brustwarzen, die aus Pornoheften ausgeschnitten wurden. Zuerst ist Dave schockiert und erledigt seinen Auftrag mit allergrößtem Widerwillen. Als er jedoch die Künstlerin persönlich kennen lernt, lässt sein Ekel nach. Er beginnt, das Kunstwerk vor seinen empörten Angreifern zu schützen und verteidigt es sogar seiner Frau gegenüber. Dennoch kann Dave nicht verhindern, dass das Exponat einem Anschlag zum Opfer fällt. Anders als erwartet ist die Künstlerin aber nicht am Boden zerstört. Denn in Wahrheit ging es ihr gar nicht um das Bild an sich, sondern um die Reaktionen des Publikums darauf, die von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurden und als Film nun selbst zum Ausstellungsobjekt werden. Auch Dave war nur Teil einer Installation und versteht die (Kunst)welt nicht mehr

„Erlöse aus den Theateraufführungen gehen an den Treehouse Trust London, einer Stiftung zur Förderung autistischer Kinder, deren Mitbegründer Nick Hornby ist. www.treehouse.org.uk“

„Aufführungsrechte liegen beim Rowolt Theater Verlag, Hamburg“

Mit: Steven Reinert, Regie: Johannes Prill

(Die Aufführung wird begleitet von einer Austellung des Kunstmahlers Nabil Garsallah im Theaterraum selbst)

Eintritt: 20,00 € / ermäßigt 12,00 €


Donnerstag, 09. , 20:00 Uhr

O MEIN GOTT…

von Anat Gov

 

Maren Pfeiffer und Victor Tabor
Maren Pfeiffer und Victor Tabor
Fotos: Jürgen Klack

Die Psychoanalytikerin Ela erhält einen mysteriösen Anruf.
Ein völlig verzweifelter Mann besteht darauf, sie noch an diesem Abend aufsuchen zu können.
Ihr Notfall-Patient mag ein Prominenter, ein hohes Tier beim Geheimdienst oder etwas ähnlich Bedeutsames zu sein… er seine Anonymität wahren will:  G. , sein Name. Steckt Gott in einer tiefen Depression und plant, seinem Leben und damit auch seinem Werk ein Ende zu setzen?
Ella bleibt nur eine Stunde Zeit, ihren inneren Konflikt mit Gott zu überwinden, seine Pläne zu ändern und somit die Welt zu retten.

„Oh mein Gott!“ ein vergnügliches, intelligentes und berührendes Theaterstück, das das Grundverständnis jüdischer Kultur und das Selbstverständnis unserer Zeit spielerisch hinterfragt und zeigt, dass auch Gott sehr menschliche Probleme hat.
Anat Gov gehört zu Israels bedeutendsten Autoren, ihre Stücke feierten national wie international große Erfolge.
In dem witzigen und amüsanten Stück verrückt Anat Gov Gott in die Psychoanalyse und durch brillante Dialoge gelingt es das Bild des allmächtigen Gottes zu ergründen.

„Oh mein Gott“ präsentiert ein ironisches Bild davon, wie wir alle tatsächlich eine Art Beziehung zu Gott haben. Das Stück berührt. Gott sei dank, hier stimmt das Gleichgewicht zwischen dem Tragischen und dem Komischen.

mit Maren Pfeiffer und Victor Tabor
in einer Inszenierung von Rafael Tabor

Aufführungsrechte liegen bei Neue Pegasus Medienverlag

Eintritt: 20,00 € / ermäßigt 12,00 €


!!! Premiere!!! 16. , 20:00 Uhr

17. & 18. , 20:00 Uhr

Enigma Emmy Göring

von  Werner Fritsch

Das von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste als Hörspiel des Jahres prämierte Stück von Werner Fritsch
ist der Monolog einer Frau, die entweder die übriggebliebene Gattin ihres Hermann ist oder eine Frau, die glaubt, diese zu sein:
auf jeden Fall der Monolog einer Schauspielerin.
Alles, was sie erzählt, ist so gräßlich harmlos, daß sich die lachenden Zuhörer entsetzen.
Emmy, die ihre Schauspielerkarriere der Repräsentation im Zentrum der Macht geopfert hat, spricht nicht nur mit Hermann,
Adolf und Gustaf, sondern auch als Hermann, Adolf und Gustaf.

Die Rechte liegen bei Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 2007

Premiere am 16. April 2020

weiter am : 17., 18. April, jeweils 20:00Uhr

Mit: Helga Bakowski 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um frühzeitige Reservierung im Restaurant Schumann’s, Weberstraße 43, 53113 Bonn.

Tel: +49 228 22 23 58
Karten: 20,00 € /ermäßigt 12 €


Sonntag, 19. um 18:00 Uhr

Ein ganz gewöhnlicher Jude (Gastspiel)

Der Jude Emanuel Goldfarb erhält eine Einladung in ein Gymnasium, um mit den Schülern über das Judentum zu sprechen! Per Videoaufnahme sagt er ab und versucht zu erklären, warum! Zwischendurch wird er immer wieder in die Vergangenheit geholt und setzt sich mit der Geschichte der Theresienstadt-Überlebenden Inge Auerbacher auseinander. Diese Reisen in die Vergangenheit beeinflussen ihn zunehmend.
Das Stück von Bernd Capitain spielt auf zwei Zeitebenen, um zu verdeutlichen, dass es nicht vorbei ist! Das es sich wieder zusammenbraut! Das wir wachsam sein müssen!

Von Bernd Capitain

Eintritt: 20,00 € / ermäßigt 12,00 €


Mittwoch, 22. , 20:00 Uhr

SCHATTEN (Eurydike sagt)

von Elfriede Jelinek

Eurydike erzählt: Wie sie nach dem Biss der Schlange sterbend in das Totenreich der Schatten einzieht.

Wie unvermutet wohl sie sich jetzt als Schatten ohne Frau zu fühlen beginnt,  befreit von aller Fremdbestimmung.

. Doch dann rumort es oben in der Welt, die neugewonnene, noch ungewohnte Ruhe wird gestört: unter großer öffentlicher Anteilnahme steigt Orpheus zu Eurydike hinab, um sie in das Leben – sein Leben – zurückzuholen…

und Eurydike ist fassungslos …

Elfriede Jelinek lässt erstmals die Frau, Eurydike,   zur Sprache kommen, nicht zufällig im Moment ihres Verstummens.

Aufführungsrechte liegen beim Rowolt Theater Verlag, Hamburg

Premiere : 07. November 2019 ,19:30 Uhr August Macke Museum,

Premiere Pathologie: 10.November 2019, 18:00 Uhr

mit Helga Bakowski, Christine Kättner,  Maren Pfeiffer

Eintritt: 20,00 € / ermäßigt 12,00 €


Donnerstag, den 23. , um 20:00 Uhr

KIKI VAN BEETHOVEN

VON ERIC  – EMMANUEL SCHMITT
Helga Bakowski und Svenja van der Hagen
in „Kiki van Beethoven“
Foto: Jürgen Klack

Die spannende und berührende Erzählung über eine Reise in das eigene Ich.

Wer bin ich?

Wer sind die anderen?

Und was – bitte – hat Beethoven mit Hip Hop zu tun??

Mit: Helga Bakowski und Svenja van der Hagen

Regie: Johannes K. Prill

Aufführungsrechte bei Theater -Verlag Desch GmbH, BerlinEintritt:

 

20,00 € / ermäßigt 12,00 €


Freitag 24. ,um 20:00 Uhr

„Sie haben es geschafft, bitte legen Sie nicht auf…!“

von Virginie Cointe

Sie haben es geschafft - Malte Müller, Svenja van der Hagen, Gerd Rustenbeck, Michael policnk, Foto Jürgen Kla
Sie haben es geschafft – Malte Müller, Svenja van der Hagen, Gerd Rustenbeck, Michael policnk, Foto Jürgen Klack

Eine etwas andere, vergnügliche Vision vom Leben nach dem Tod, mit irdischer Spiellust aufbereitet…
„Hm, diese „Petits Fours“ aus dem Sarg der tausend Köstlichkeiten… überirdisch lecker…!“

Mit: Svenja van der Hagen, Malte Müller, Michael Policnik, Gerd Rustenbeck,

Regie: Johannes K. Prill

Eintritt: 20,00 € / ermäßigt 12,00 €


Samstag, 25. , 20:00 Uhr

& Sonntag, 26. , 18:00 Uhr

Girls & Boys

von Dennis Kelly

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Girls & Boys_Kelly_Fotos_Katrin_Birkhölzer

Deutsch von John Birke
Eine namenlose Frau erzählt, wie sie ihren Mann kennengelernt hat. Erst war er ihr auf Anhieb unsympathisch, dann wurde aus Abneigung Liebe. Die beiden heiraten, bekommen Kinder – alles läuft perfekt. Irgendwann will sie wieder arbeiten, er ermutigt und unterstützt sie. Schon bald macht sie Karriere, während er seine Firma an die Wand fährt. Misstöne schleichen sich in die Beziehung, und immer öfter lässt er seine Frustration an seiner Familie aus, bis es zur Katastrophe kommt.
«Gewalt zieht sich durch Dennis Kellys Monolog wie ein unsichtbarer Stolperdraht: das Gerangel in einer Warteschlange, Streitereien unter Kindern und schließlich eine Tat, die so unfassbar und brutal ist, dass sich das Leben in ein Davor und ein Danach teilt … Dabei verzichtet Kelly auf jede Sensationslust – er legt die Konstruktion seines Textes ständig offen und stellt unbequeme Fragen zu der zerstörerischen Kraft von Wut, zu männlichem und weiblichem Verhalten, Eifersucht, Übergriffigkeit und Kontrolle. Girls & Boys beschäftigt einen noch lange, nachdem man das Theater verlassen hat.» (Financial Times) «Beeindruckend wechselt Kellys Stück immer wieder vom Anekdotischen zum Allgemeinen, wodurch sich der Monolog von einer individuellen (und extremen) Fallstudie zu einer generellen Auseinandersetzung mit dem Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern weitet.» (The Observer) «Imposante, packende und anspruchsvolle 90 Minuten.» (Daily Telegraph)

Dennis Kelly, geboren 1970 in London, studierte Drama und Theater am Londoner Goldsmiths College. Sein Stück Schutt entstand 2002 im Rahmen des National Theatre Studio Programms für junge Autoren. Uraufgeführt wurde es im April 2003 in London;

„Aufführungsrechte liegen beim Rowolt Theater Verlag, Hamburg“

Eintritt: 20,00 € / ermäßigt 12,00 €

Das intimste (und wahrscheinlich auch kleinste) Theater Bonns mit 25 Plätzen in den "Katakomben" des Restaurants Schumann's in der Weberstraße 43, der Bonner-Südstadt ,gegründet im Sommer 2000. Die Bühne versteht sich als ein Freiraum für Bühnenkünstler und wird von Maren Pfeiffer künstlerisch geleitet.

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