Weisse Nächte

Weisse Nächte

Maren Pfeiffer und Michael Policnik
Maren Pfeiffer und Michael Policnik Foto: Gerd Rustenbeck

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LiveHörSchauSpiel von Fjodor Dostojewski | PREMIERE am 18. und 20. März 2016 um 20:00 Uhr

‚Es war eine wundervolle Nacht, eine solche Nacht, wie sie vielleicht nur vorkommen kann, wenn wir jung sind, lieber Leser.‘

Mit dieser poetischen Beschreibung einer jener nie dunkel

werdenden „weißen St. Petersburger Sommernächte“ eröffnet Dostojewski seinen Roman „Weiße Nächte“. Eine Liebesgeschichte, die aus der zufälligen Begegnung zwischen dem einsamen Erzähler und der jungen Nastenka entsteht. Doch Nastenkas Herz gehört einem anderen.

Maren Pfeiffer, Michael Policnik und Martin-Maria Vogel erzählen in Form eines Live HörSchauSpiels, wie die beiden Protagonisten einander in vier „weißen Nächten“ ihre Ängste und Sehnsüchte offenbaren.

Ebenso ergreifend wie einfühlsam schildert Dostojewskis „empfindsamer Sommernachts-Roman“ Verzweiflung, Hoffnung und Enttäuschung. Er zeichnet das Bild einer jungen Frau, eingebunden in ihre gesellschaftlichen Verpflichtungen, von denen sie sich nicht emanzipieren kann und lässt uns eine unerfüllte Liebe erleben.

Die Atmosphere dieser schwülen weißen Sommernacht, die erotische Spannung dieser Dreiecksbeziehung untermalt Michael Policnik mit den Klängen des Akkordeons, das die „Russische Seele“ dieser szenischen Lesung zum Leben erweckt.

Ein Abend über Träume, Liebe und Verluste, wie wir sie alle kennen.

Mit Maren Pfeiffer, Michael Policnik und Martin-Maria Vogel. Regie: Myriam Coon. Ausstattung: Julian Rohde