Premieren und News

Liebes Publikum,

UNSERE PREMIEREN UND NEWS!

Liebes Publikum, bitte nehmen Sie sich die Zeit, wenn Sie sie haben,  das unten stehende Editorial von Frau Elisabeth Einecke-Klövekorn aus der Kultur Nr. 147 zu lesen. Wenn Sie Anregungen haben für die Erhaltung unseres Bonner Kulturlebens, dessen Teil Sie sind, bitte einfach einen von uns Theaterschaffenden ansprechen oder den direkten Weg zu den Kulturpolitikern Bonns gehen.

Pathologischen Dank, Maren Pfeiffer

 

Editorial aus   "kultur"- Magazin der Theatergemeinde Bonn Nr. 147

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

liebe Mitglieder der Theatergemeinde Bonn,

Der Wonnemonat lieferte uns schon einen Vorgeschmack auf den Sommer. Die 12. Bonner Theaternacht, zum zweiten Mal organisiert von Ihrer Theatergemeinde, war wieder ein tolles Stadt-Ereignis. Jetzt freuen wir uns auf unser 16. Schultheater-Festival „spotlights“, das am 30.Juni im Pantheon startet. 

Deutlich weniger freuen wir uns auf die Beratungen des städtischen Haushalts, in dem z.B. die Zuschüsse für das Euro Theater Central ab Mitte 2019 nicht mehr eingeplant sind. Damit könnte es nach 50 erfolgreichen Jahren seine Arbeit nicht mehr fortsetzen. Der Kulturkreis Bonn, der Zusammenschluss von 65 Bonner Kulturfördervereinen mit insgesamt über 25.000 Mitgliedern schrieb dazu:

„Im Grunde handelt es sich um einen gezielten Angriff auf die freie und private Kulturszene der Stadt, auf eine Szene, die seit Jahren und Jahrzehnten Garant ist für die kulturelle Vielfalt Bonns. Dass ausgerechnet diejenigen, die oft an der Grenze zur Selbstausbeutung oder ehrenamtlich und mit großem persönlichem Einsatz das Bild einer vitalen Kulturszene prägen, jetzt als Sparopfer herhalten sollen, ist schlichtweg unverständlich. Schon lange sind die Zuschüsse für die freien und privaten Träger eingefroren. Erhöhungen gibt es in der Regel nicht. Sie sind auch in den Haushaltsplanungen bis 2023 nicht vorgesehen, was letztlich permanenten Kürzungen gleichkommt. (…) Wir fordern die Politik auf, die freie und private Szene entsprechend ihrer Bedeutung für das kulturelle Leben der Stadt zu berücksichtigen. Die einseitige Bevorzugung städtischer Institutionen kann nicht das Ziel einer Stadt sein, die gern öffentlich bekundet, wie stolz sie auf ihr großes Kulturangebot ist.“

Wir haben immer wieder betont, dass Sonderopfer bei der Kultur letztlich teuer werden. Auch die großen kommunalen Kultureinrichtungen wie das Theater und das Kunstmuseum können kaum noch etwas einsparen, ohne ihr Angebot quantitativ und qualitativ deutlich einzuschränken.
Rolf Bolwin, ehemaliger geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins und Mitglied im Kuratorium der Theatergemeinde Bonn schrieb dazu auf seiner Homepage www.stadtpunkt-kultur.de : „Wann, so fragt sich der erstaunte Kulturmensch, begreift diese Stadt endlich, dass eine intakte Infrastruktur vonnöten ist, um sich mit dem Titel ‚Beethovenstadt‘ als Kulturstandort in Konkurrenz mit anderen Städten profilieren zu können? Dazu braucht es zunächst funktionstüchtige Gebäude, wie sie andernorts selbstverständlich existieren oder (wieder)hergestellt werden. Man schaue nur nach Heidelberg, Augsburg, Dresden oder Oldenburg. Dazu braucht es eine ausreichende öffentliche Finanzierung durch die Stadt, und zwar des Stadttheaters, der Museen wie auch der freien und privaten Kulturszene. Dazu braucht es ein profiliertes Beethovenfest. Und dazu braucht es ein Ende der lähmenden Kulturzukunftsdebatten, sowie eine Kulturpolitik, die die Stadt strahlen und glänzen lässt, statt sie mit ständig mit neuen Querelen öffentlich herunter zu reden. Natürlich kann man auch etwas neu bauen, aber nur, wenn man vernünftig plant, realistisch die Kosten kalkuliert und weiß, welche Gebäude man wirklich für die Künste, für das Musikleben braucht und welche nicht. Von diesem Wissen scheint man in Bonn leider immer noch weit entfernt zu sein.“
Aktuell ist die Stadt auf der Suche nach einem neuen Kulturdezernenten bzw. einer -dezernentin. Denn der Vertrag des derzeitigen Dezernenten Martin Schumacher endet im Herbst 2018 und wurde nicht verlängert. Wir hoffen selbstverständlich auf eine Persönlichkeit, die die lähmenden Debatten zu beenden hilft und wichtige neue Impulse bringt,

versichert Ihnen mit freundlichen Grüßen

Ihre

Elisabeth Einecke-Klövekorn, Vorsitzende der Theatergemeinde BONN

 THE TRUMP CARD VON MIKE DAISEY

Premiere am 05. Oktober 2017

in der Übersetzung von Natascha Hoffmeyer

 

Sunga Weineck in „The Trump Card“; Foto: Marek Maliszewski

 

„“Es schneit und friert in New York.
    Wir brauchen globale Erwärmung.“ (Donald Trump)
es spielt : Sunga Weineck  als „Barack Obama“
Inszenierung: Maren Pfeiffer
Übersetzung: Natascha Hoffmeyer
in dem von Mike Daisey gemeinfrei zu Verfügung gestellten Stück
Unsere Übersetzerin Natascha Hoffmeyer stellt ebenfalls gemäß dem Wunsch Mike Daiseys  ihre Übersetzung gemeinfrei zur Verfügung.

 

 


ILSE AICHINGER

PREMIERE AM 10. NOVEMBER 2017

Ilse A.- Ein Abend zum Leben und Werk von Ilse Aichinger

„Ihr sanfter Spott auf alles Höhere, ihr Lächeln aus Zorn auf die Welt.“ (Klaus Kastberger)

Ein Abend über und von Ilse Aichinger.

„Ich habe es immer als eine Zumutung empfunden, dass man nicht gefragt wird, ob man auf die Welt kommen will. Ich hätte es bestimmt abgelehnt.“ (Ilse Aichinger)

 

Helga Bakowski und Maren Pfeiffer in
„Ilse Aichinger“
Foto: Jürgen Klack
in einer szenischen Lesung mit Helga Bakowski und Maren Pfeiffer

 

 


KIKI VAN BEETHOVEN

VON

ERIC  – EMMANUEL SCHMITT

PREMIERE AM 23.11.2017

Kiki van Beethoven
Mit: Helga Bakowski und Svenja van der Hagen

Helga Bakowski und Svenja van der Hagen
in „Kiki van Beethoven“
Foto: Jürgen Klack
Die spannende und berührende Erzählung über eine Reise in das eigene Ich.
Wer bin ich?
Wer sind die anderen?
Und was – bitte – hat Beethoven mit Hip Hop zu tun??
Mit: Helga Bakowski und Svenja van der Hagen
Regie: Johannes K. Prill
Aufführungsrechte bei Theater -Verlag Desch GmbH, Berlin

 


 

 DIE WEISSE FÜRSTIN  VON 

RAINER MARIA RILKE

Premiere am 20. April 2018

 

 

Die Weiße Fürstin
Die Weiße Fürstin

 

„ Die Weiße Fürstin“

von Rainer Maria Rilke

11 Jahre hat sie gewartet auf den Tag, an dem ihr Gemahl, der Fürst das Haus verlässt,
11 Jahre ist sie verabredet mit Ihrem Geliebten.
Das Codewort: „ „Wenn ich winke, dann bedeutet dies, dass ich allein bin. Dass ich hier gebiete.“
Der Tag ist gekommen. Die Fürstin ist allein. Sie darf die Nacht mit ihrem Geliebten verbringen.
Vereint. Für eine Nacht. Denn vor den Toren der Stadt lauert der Tod.
Musikalisch-Poetische Verkörperung des Drama-Fragments „Die Weiße Fürstin“ von Rainer Maria Rilke
mit Konstantin Gockel (Geige)  und Maren Pfeiffer

„Und wie sich Blumen geben an den Raum,

daß jeder Lufthauch mit Geruch beladen

von ihnen fortgeht, – gab ich mich in Gnaden

meinem Geliebten in den Traum.

Mit diesen Stunden hielt ich ihn.“

(aus „Die Weisse Fürstin“ von Rainer Maria Rilke)

 

 

 

 

 

 

 


 


 

Das intimste (und wahrscheinlich auch kleinste) Theater Bonns mit 25 Plätzen in den "Katakomben" des Restaurants Schumann's in der Weberstraße 43, der Bonner-Südstadt ,gegründet im Sommer 2000. Die Bühne versteht sich als ein Freiraum für Bühnenkünstler und wird von Maren Pfeiffer künstlerisch geleitet.

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