Premieren und News

 Liebes Publikum, liebe Freunde der Pathologie!!

 


Sommertheater und Premieren in der Spielzeit 2019 / 2020

SOMMERTHEATER des Theaters Die Pathologie Bonn
auf der Terasse des Restaurant Schumann’s
Weberstraße 43, 53113 Bonn, Deutschland

Donnerstag, 08. August 2019, um 20:00

Mondscheintarif Fotos: Katrin Birkhölzer
Mondscheintarif
Fotos: Katrin Birkhölzer

MONDSCHEINTARIF

nach dem Roman von ILDIKO VON KÜRTHY

Cora Hübsch wartet. Warum ruft er nicht an?
Sie wartet fünf bis zehn gefühlte Jahre
ihres jungen Lebens auf … IHN: Herrn Dr . Daniel Hoffmann.
Sie wartet mit der vollen Sehnsucht und der Ungeduld
der sommerfrischen Liebe auf ihrer Terrasse in der Bonner Südstadt.
Dort hat sie eine kleine Parzelle des bekannten und beliebten
Restaurant Schumann’s angemietet in der Weberstraße 43.

Eine sommerabendlich-leichte Liebeskomödie

mit der Schauspielerin Anne Scherliess als Cora Hübsch
in einer Inszenierung von Maren Pfeiffer

Alles sah doch so gut aus. Oder? Ja, ja, ja, es sah gut aus!

Lassen Sie sich verführen zu einem Abend voller Schmetterlinge
im Bauch und Champagner im Blut. von dieser sommerabendlich
flirrenden Liebeskomödie.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um frühzeitige Reservierung im Restaurant Schumann’s, Weberstraße 43, 53113 Bonn.

Tel: +49 228 22 23 58
Karten: 20,00 € /ermäßigt 12 €

weitere Vorstellungen:
08.,09., 10., 16.,17., 22., 23., 24. August 2019, jeweils um 20:00 Uhr.
(bei Regen bis Schnee ziehen wir zusammen nach unten in das Theater)


Premieren im Theater die Pathologie Bonn Spielzeit 2019 / 2020

NippleJesus

von Nick Hornby

Deutsch von Clara Drechsler und Harald Hellmann

Der ehemalige Türsteher Dave tritt seinen neuen Job als Museumswärter an. Als er ausgewählt wird, ein Werk in einem abgetrennten Raum zu bewachen, in dem der Zutritt erst ab 18 erlaubt ist, wundert er sich über die strengen Sicherheitsmaßnahmen. Schließlich handelt es sich bei dem Bild um eine Darstellung von Jesus am Kreuz. Erst bei näherer Betrachtung erkennt er, warum es massiven Anstoß erregen könnte. Die Collage besteht aus weiblichen Brustwarzen, die aus Pornoheften ausgeschnitten wurden. Zuerst ist Dave schockiert und erledigt seinen Auftrag mit allergrößtem Widerwillen. Als er jedoch die Künstlerin persönlich kennen lernt, lässt sein Ekel nach. Er beginnt, das Kunstwerk vor seinen empörten Angreifern zu schützen und verteidigt es sogar seiner Frau gegenüber. Dennoch kann Dave nicht verhindern, dass das Exponat einem Anschlag zum Opfer fällt. Anders als erwartet ist die Künstlerin aber nicht am Boden zerstört. Denn in Wahrheit ging es ihr gar nicht um das Bild an sich, sondern um die Reaktionen des Publikums darauf, die von einer Überwachungskamera aufgezeichnet wurden und als Film nun selbst zum Ausstellungsobjekt werden. Auch Dave war nur Teil einer Installation und versteht die (Kunst)welt nicht mehr

„Erlöse aus den Theateraufführungen gehen an den Treehouse Trust London, einer Stiftung zur Förderung autistischer Kinder, deren Mitbegründer Nick Hornby ist. www.treehouse.org.uk“

„Aufführungsrechte liegen beim Rowolt Theater Verlag, Hamburg“

Premiere und Eröffnung der Spielzeit 2019 / 2020 : Donnerstag, 04. Oktober 2019, Folgetermine 05.,06. Oktober 2019, jeweils 20:00 Uhr

Mit: Steven Reinert, Regie: Johannes Prill

(Die Aufführung wird begleitet von einer Austellung des Kunstmahlers Nabil Garsallah im Theaterraum selbst)


Schatten (Eurydike sagt)

von Elfriede Jelinek

Eurydike erzählt: Wie sie nach dem Biss der Schlange sterbend in das Totenreich der Schatten einzieht. Eurydike erinnert sich: Wie sie zu Lebzeiten als Autorin im Schatten des Sängeridols Orpheus stand. Eurydike erkennt: Wie unvermutet wohl sie sich jetzt als Schatten ohne Frau zu fühlen beginnt, verwandelt vom Objekt der Sehnsucht zum Nicht-Subjekt, aufgehend im Unbewussten und befreit von aller Fremdbestimmung. Nicht ihrem Körper, höchstens den Hüllen ihrer schönen Kleider trauert sie ein wenig nach. Doch dann rumort es oben in der Welt, die neugewonnene, noch ungewohnte Ruhe wird gestört: Unter großer öffentlicher Anteilnahme steigt Orpheus zu Eurydike hinab, um sie in das Leben – sein Leben – zurückzuholen, und Eurydike ist fassungslos …

Wurde der Mythos von Orpheus und Eurydike Jahrtausende lang aus der Sicht von Orpheus bearbeitet, lässt Elfriede Jelinek erstmals Eurydike zur Sprache kommen, nicht zufällig im Moment ihres Verstummens.

„Aufführungsrechte liegen beim Rowolt Theater Verlag, Hamburg“

Premiere : 07. November 2019 , August Macke Museum, Premiere Pathologie: 09.November 2019

mit Maren Pfeiffer


Girls & Boys

von Dennis Kelly

Deutsch von John Birke
Eine namenlose Frau erzählt, wie sie ihren Mann kennengelernt hat. Erst war er ihr auf Anhieb unsympathisch, dann wurde aus Abneigung Liebe. Die beiden heiraten, bekommen Kinder – alles läuft perfekt. Irgendwann will sie wieder arbeiten, er ermutigt und unterstützt sie. Schon bald macht sie Karriere, während er seine Firma an die Wand fährt. Misstöne schleichen sich in die Beziehung, und immer öfter lässt er seine Frustration an seiner Familie aus, bis es zur Katastrophe kommt.
«Gewalt zieht sich durch Dennis Kellys Monolog wie ein unsichtbarer Stolperdraht: das Gerangel in einer Warteschlange, Streitereien unter Kindern und schließlich eine Tat, die so unfassbar und brutal ist, dass sich das Leben in ein Davor und ein Danach teilt … Dabei verzichtet Kelly auf jede Sensationslust – er legt die Konstruktion seines Textes ständig offen und stellt unbequeme Fragen zu der zerstörerischen Kraft von Wut, zu männlichem und weiblichem Verhalten, Eifersucht, Übergriffigkeit und Kontrolle. Girls & Boys beschäftigt einen noch lange, nachdem man das Theater verlassen hat.» (Financial Times) «Beeindruckend wechselt Kellys Stück immer wieder vom Anekdotischen zum Allgemeinen, wodurch sich der Monolog von einer individuellen (und extremen) Fallstudie zu einer generellen Auseinandersetzung mit dem Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern weitet.» (The Observer) «Imposante, packende und anspruchsvolle 90 Minuten.» (Daily Telegraph)

DENNIS KELLY
Dennis Kelly
Dennis Kelly, geboren 1970 in London, studierte Drama und Theater am Londoner Goldsmiths College. Sein Stück Schutt entstand 2002 im Rahmen des National Theatre Studio Programms für junge Autoren. Uraufgeführt wurde es im April 2003 in London;

„Aufführungsrechte liegen beim Rowolt Theater Verlag, Hamburg“

Premiere : 28. November 2020 , 20:00 Uhr, Folgetermine 29., 30., November 2020, jeweils 20:00 Uhr

Mit: Anne Scherliess, Regie: Maren Pfeiffer


„Beethoven bei Nacht“

von Thomas Rau
Viel Fun mit van Beethoven! Eine augenzwinkernde Hommage an den bekanntesten Komponisten aller Zeiten, bei der auch so manches Rätsel um den Titan gelöst wird. Wie ist eigentlich das berühmte Anfangsmotiv (ta-ta-ta – ta!) der 5. Sinfonie entstanden? Wer ist denn nun Beethovens unsterbliche Geliebte? Und warum hat Beethoven nur 9 Sinfonien geschrieben? Die Komödie zum Beethovenjahr 2020

Nach mehr als 200 Jahren lässt sich Beethoven wieder mal höchstpersönlich blicken. Allerdings kriegt er prompt Ärger mit der Polizei, die ihn als verdächtigen Zausel von der Straße weg verhaftet.

Polizeimeisterin Tacke, die nicht nur Klassik hasst, sondern auch längst Feierabend hat, zweifelt an Beethovens Echtheit, zumal der nicht mal sein Geburtstag weiß. Also muss Beethoven die Nacht auf der Wache verbringen. Die verläuft für Beethoven höchst turbulent, denn in seiner Zelle geben sich die Damen die Klinke in die Hand:

Zu Besuch kommen nicht nur Mutter Beethoven und sein früheres Hausmädchen Baberl, sondern auch Paula, ein weiblicher Floh von musikgeschichtlicher Weltbedeutung. Als schließlich Bibliotheksinspektorin Gudrun Hilgenstock mit einem Fluchtplan auftaucht, mit einem Fluchtplan auftaucht, bekommt die Geschichte eine völlig überraschende Wendung …

„Urheber: Thomas Rau
Aufführungsrechte: CANTUS-Verlag Eschbach“

Premiere 05. März 2020, Folgetermine 06., 07. März 2020 , jeweils 20:00

Mit: Virginie Cointe, Karin Punitzer, Herms Meer

Regie: Johannes Prill


Werner Fritsch

Enigma Emmy Göring

Das von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste als Hörspiel des Jahres prämierte Stück von Werner Fritsch
ist der Monolog einer Frau, die entweder die übriggebliebene Gattin ihres Hermann ist oder eine Frau, die glaubt, diese zu sein:
auf jeden Fall der Monolog einer Schauspielerin.
Alles, was sie erzählt, ist so gräßlich harmlos, daß sich die lachenden Zuhörer entsetzen.
Emmy, die ihre Schauspielerkarriere der Repräsentation im Zentrum der Macht geopfert hat, spricht nicht nur mit Hermann,
Adolf und Gustaf, sondern auch als Hermann, Adolf und Gustaf.

Die Rechte liegen bei Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 2007

Premiere 16. April 2020, Folgetermine sind der 17., 18. April, jeweils 20:00Uhr

Mit: Helga Bakowski und Maren Pfeiffer


Beethovenprogramm

im Theater Die Pathologie Bonn:

„Beethoven bei Nacht“

von Thomas Rau
Viel Fun mit van Beethoven! Eine augenzwinkernde Hommage an den bekanntesten Komponisten aller Zeiten, bei der auch so manches Rätsel um den Titan gelöst wird. Wie ist eigentlich das berühmte Anfangsmotiv (ta-ta-ta – ta!) der 5. Sinfonie entstanden? Wer ist denn nun Beethovens unsterbliche Geliebte? Und warum hat Beethoven nur 9 Sinfonien geschrieben? Die Komödie zum Beethovenjahr 2020

Nach mehr als 200 Jahren lässt sich Beethoven wieder mal höchstpersönlich blicken. Allerdings kriegt er prompt Ärger mit der Polizei, die ihn als verdächtigen Zausel von der Straße weg verhaftet.

Polizeimeisterin Tacke, die nicht nur Klassik hasst, sondern auch längst Feierabend hat, zweifelt an Beethovens Echtheit, zumal der nicht mal sein Geburtstag weiß. Also muss Beethoven die Nacht auf der Wache verbringen. Die verläuft für Beethoven höchst turbulent, denn in seiner Zelle geben sich die Damen die Klinke in die Hand:

Zu Besuch kommen nicht nur Mutter Beethoven und sein früheres Hausmädchen Baberl, sondern auch Paula, ein weiblicher Floh von musikgeschichtlicher Weltbedeutung. Als schließlich Bibliotheksinspektorin Gudrun Hilgenstock mit einem Fluchtplan auftaucht, mit einem Fluchtplan auftaucht, bekommt die Geschichte eine völlig überraschende Wendung …

„Urheber: Thomas Rau
Aufführungsrechte: CANTUS-Verlag Eschbach“

Premiere 05. März 2020, Folgetermine 06., 07. März 2020 , jeweils 20:00

Mit: Virginie Cointe, Karin Punitzer, Herms Meer

Regie: Johannes Prill


„Kiki van Beethoven”

von Eric – Emmanuel Schmitt

Die spannende und berührende Erzählung über eine Reise in das eigene Ich.
Wer bin ich? Wer sind die anderen?
Und was – bitte – hat Beethoven mit Hip Hop zu tun??

„He Alte, kannst du Deine Kirchenmusik nicht leiser machen?“
„Das ist Fidelio, Du Flachkopf“.

mit Helga Bakowski und Svenja van der Hagen, Regie: Johannes K. Prill

 


 

Das intimste (und wahrscheinlich auch kleinste) Theater Bonns mit 25 Plätzen in den "Katakomben" des Restaurants Schumann's in der Weberstraße 43, der Bonner-Südstadt ,gegründet im Sommer 2000. Die Bühne versteht sich als ein Freiraum für Bühnenkünstler und wird von Maren Pfeiffer künstlerisch geleitet.

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