Premieren und News

 Liebes Publikum, liebe Freunde der Pathologie!!

Da die Bundesstadt Bonn ab sofort alle ihre städtischen kulturellen und – Sporteinrichtungen bis zum 19. April 2020 schließt, stellt das TheaterDiePathologieBonn bis auf weiteres seinen Spielbetrieb ein.
Wir – Das ganze Ensemble die Pathologie, hoffen inständig, daß wir Sie schon bald wieder bei uns begrüßen können.

Liebes Publikum, liebe Freunde des Theaters die Pathologie,

Trotz der behördlicherseits angeordneten Spielpause sind wir nicht untätig geblieben und bereiten die Spielzeit 2020 /2021 vor.
Am 08. 10. 2020 wollen wir eröffnen und freuen uns, Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen, zu nachdenklichem, experimentellem und heiterem, spielerischen Treiben.

Das ganze Ensemble, dem die momentane Situation in vielerlei Hinsicht ordentlich zu schaffen macht wünscht sich natürlich, daß dann das Verbot aller öffentlichen Veranstaltungen zum Schutz vor „Corona“ aufgehoben sein wird.

Klar, es gibt die Möglichkeit online mit einander in Kontakt zu treten, im Internet gibt es Theaterstücke, Opernaufführungen und Kabarett. Schauspielkollegen machen online Lesungen und Gott sei Dank gibt es das Home Office, das vielen die Möglichkeit gibt, ihren Unterhalt zu bestreiten. Und selbstverständlich müssen wir jetzt ganz besonders achtsam unseren Mitmenschen gegenüber sein und Distanz halten, aber auch dafür Sorge tragen, daß „Corona“ nicht noch zusätzlich Herzen und Hirne infiziert.

In Italien verabredeten sich sich Menschen spontan zum gemeinsamen Singen auf ihren Balkonen, um für für einige Momente ihrer isolationsbedingen Einsamkeit zu entgehen. Ein Liveerlebnis der besonderen Art.

Oder die „Ode an die Freude“ aus Beethovens neunter Sinfonie: in Stuttgart verabredeten sich Musiker des Kammerorchesters, Statsorchesters und der Philharmonie ebenfalls auf ihren Balkonen zu einem Flashomob. Dieser wurde gefilmt und später unter dem Hashtag „Stuttgart musiziert daheim“ im Internet geteilt, als Zeichen für Solidarität und Lebensfreude.

Das Theater die Pathologie Bonn wünscht Ihnen und uns natürlich auch , am 08. Oktober 2020, 20:00 Uhr ebenfalls ein fulminantes Liveerlebnis: Eine tolle Premiere von „Alte Liebe“ nach dem Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder.
Diesmal allerdings nicht auf Balkonen oder gefilmt und im Internet geteilt, sondern live bei uns.

Über Neuigkeiten halten wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden.

Mit herzlichen Grüßen,
Johannes Prill, künstlerische Leitung und Koordination

(Auch in der Spielzeit 2020/2021 beginnt an allen Sonntagen die Vorstellung bereits um 18:00 Uhr.)


 Geplante Premieren im Theater die Pathologie Bonn Spielzeit 2020 / 2021

 

„Alte Liebe „:

Nach dem Roman von Elke Heidenreich und Bernd SchroederAlte Liebe rostet nicht, so sagt man. Heidenreich und Schroeder schreiben in leichten, ironischen und bewegenden Dialogen die Geschichte eines Ehepaars.Lore und Harry sind seit 40 Jahren verheiratet. Harry ist pensioniert, braucht Weizenbier, Zigarren, seinen Garten, frische Luft und ab und zu einen Schweinebraten mit schöner Kruste. Lore ist Bibliothekarin und braucht viel mehr. Sie hat immer Hunger nach Literatur, Schönheit und Musik. Gemeinsam können sie sich nur noch über ihre erwachsene Tochter Gloria aufregen, die kurz davor ist, ihre dritte Ehe einzugehen. Was haben die zwei bloß falsch gemacht? Schnoddrig-stichelnd, berührend und hochkomisch kämpfen sich Lore und Harry durch ihren Ehe-Alltag, um schließlich ihre alte Liebe zueinander wieder neu zu entdecken. Elke Heidenreich und Bernd Schroeder fabulieren in »Alte Liebe« gemeinsam aus, was aus ihnen geworden wäre, wenn sie sich nicht 1995 im Guten getrennt hätten. Selten war eine Ehekrise so amüsant und bewegend zugleich.

Mit: Helga Bakowski & Martin Maria Vogel

Die Rechte liegen bei VERLAG DER AUTOREN GmbH & Co. KG Taunusstraße 19, 60329 Frankfurt am Main Tel. 069/238574-20, Fax 069/24277644 E-Mail: theater@verlagderautoren.de www.verlagderautoren. Premiere geplant für den 08.Oktober 2020, Folgetermine sind der 09**. ,10. Oktober, jeweils 20:00 Uhr

(**eventuel auch 14. Bonner Theaternacht, 19:30 Uhr, Startervorstellung)


„Bericht an eine Akademie“ von Franz Kafka

In Kafkas Erzählung Ein Bericht für eine Akademie erzählt ein Affe den Hohen Herren einer Akademie von seiner Menschwerdung innerhalb der letzten fünf Jahre. Die Erzählung wird im Rückblick gegeben. Sie ist eine Verwandlungsgeschichte, in der ein Affe zum Menschen wird, da dies der einzige ‚Ausweg‘ ist, scheinbare ‚Freiheit‘ zu erlangen. In einer Bearbeitung von Steven Reinert

Mit: Anne Scherliess, Regie: Steven Reinert . Premiere geplant für den 06. November 2020,
Folgetermine sind der 07. , 08. November 2020, jeweils 20:00 Uhr, am 08.November um 18:00 Uhr


„Humor mit Karl Valentin im TheaterDiePathologieBonn“

– Oder wissen Sie schon, daß man ein Ei nicht als Zahnstocher benutzen soll?

Mit: Helga Bakowski, Mike Weber, Maren Pfeiffer.

Premiere geplant für den 26. November 2020, Folgetermine sind der 26., 27. November 2020, jeweils 20:00 Uhr


„Kunst“ von Yasmina Reza:

Kann Kunst eine Freundschaft gefährden? Es sieht ganz so aus, zumindest bei drei Exemplaren im sogenannten „besten Mannesalter“. Denn Serge hat es gewagt, sich ein teures – dazu noch monochrom weißes – Bild zu kaufen, ohne Marc zu fragen, der bisher die Männerbeziehung dominierte. Der dritte im Bunde, Yvan, entpuppt sich als nicht gerade hilfreich in punkto Konfliktlösung, denn er mag sich weder für eine Kunstrichtung noch für einen der beiden Freunde entscheiden – schließlich mag er sie beide …

Im Welterfolg von Yasmina Reza aus dem Jahr 1995 behandelt die Autorin virtuos die Machtfrage in einer Männerfreundschaft.
Auch die überraschende Wendung am Ende können sich so nur Männer ausdenken…

Mit: Malte Müller, Michael Policnik, Gerd Rustenbeck, Regie: Johannes Prill,

Premiere geplant für den 03.Dezember 2020, Folgetermine sind der 04.,05., Dezember 2020, jeweils 20:00 Uhr.

Die Rechte liegen bei: Agentur Rainer Witzenbacher Wirtstraße 4, 81539 München


„Mademoiselle Molière“

von Gérard Savoisien

Komödie. Übersetzer: Anna Machinek

Was könnte riskanter sein, als das Zusammentreffen von Jean-Baptiste Poquelin und Madeleine Béjart? Er war der Sohn eines Pariser Bourgeois, sie eine exkommunizierte Schauspielerin, die mit ihrem Bruder die Straßen Frankreichs bereiste. Ihre Beziehung dauerte jedoch fast zwanzig Jahre, vereint durch ihre gemeinsame Leidenschaft: das Theater. Jean-Baptiste brauchte lange Zeit, um Molière zu werden, und es war im Jahr 1661 – nach „Der Tollpatsch oder die Rückschläge“ (L’Etourdi) und „Die lächerlichen Preziösen“ (Les précieuses ridicules), dass er beim Hofe Ludwig XIV., mit „Die Lästigen“ (Les Facheux) endlich wahrgenommen wurde.
Im selben Jahr beschloss er jedoch, seine Geliebte, Madeleine Béjart, zu verlassen, um deren Tochter Armande zu heiraten. Sie war zwanzig Jahre jünger als er. Zwanzig Jahre ist die Anzahl der Jahre, die er Madeleine liebte… Leidenschaft, Liebesheirat, Vernunftehe? Wie sagt Molière es Madeleine? Wie reagiert sie?
Damals schockierte das Ereignis und verursachte Spott.
Das Paar Molière und Madeleine, das Genie und die Liebe zum Theater in sich vereint, ist modern, lustig, schmerzhaft und für immer ein Teil der Geschichte des Theaters.

Mit Virgine cointe & Johannes, Regie Maren Pfeiffer.

Premiere geplant für den 04. März 2021, Folgetermine sind der 05., 06. März, 2021, jeweils 20:00 Uhr.

Die Rechte liegen bei: AHN & SIMROCK Bühnen- und Musikverlag GmbH


Übernahmen in die Spielzeit 2020/2021

(Reperttoire):

 

„Beethoven bei Nacht“

von Thomas Rau, mit Karin Punitzer & Herms Meer,

Regie Johannes Prill


„Brief einer Unbekannten“

von Stefan Zweig,

mit Anne Scherliess, Regie: Maren Pfeiffer


„Girls & boys“

von Dennis Kelly,

mit Anne Scherliess, Regie: Maren Pfeiffer


„NippleJesus“

von Nick Hornby,

mit Steven Reinert, Regie: Johannes Prill


„o mein Gott“

von Anat Gov,

mit Maren Pfeiffer & Victor Tabor, Regie: Raphael Tabor


„Mary Shelley – Frankensteins Mutter“

von Anne Scherliess,

mit Maren Pfeiffer & Anne Scherliess, Regie Charlotte Schneider


Ab mitte August 2020 Sommertheater auf der Terasse des Restaurants Schummann’s mit der KOMÖDIE:

„MONDSCHEINTARIF“

nach dem Roman von ILDIKO VON KÜRTHY

mit Anne Scherliess, Regie: Maren Pfeiffer


(Szenische) Lesungen:

„Der goldene Topf“ von E.T.A. Hoffmann,

mit Maren Pfeiffer & Johannes Prill


„Enigma Emmy Göring“ – von Werner Fritsch,

mit Helga Bakowski

(Wegen Corona Januar 2021 geplant.)

Das von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste als Hörspiel des Jahres prämierte Stück von Werner Fritsch
ist der Monolog einer Frau, die entweder die übriggebliebene Gattin ihres Hermann ist oder eine Frau, die glaubt, diese zu sein:
auf jeden Fall der Monolog einer Schauspielerin. Alles, was sie erzählt, ist so gräßlich harmlos, daß sich die lachenden Zuhörer entsetzen.
Emmy, die ihre Schauspielerkarriere der Repräsentation im Zentrum der Macht geopfert hat, spricht nicht nur mit Hermann, Adolf und Gustaf, sondern auch als Hermann, Adolf und Gustaf.

Die Rechte liegen bei Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 2007


„Jeder von uns kann zum Mörder werden“

von Ferdinand von Schirach

 

…sagt Ferdinand von Schnarch, Schriftsteller und Strafverteidiger in Berlin
Seine eindrücklichen, zutiefst bewegenden und spannenden Kurzgeschichten
im Theater die Pathologie. Das Ensemble liest aus „Schuld, Verbrechen“ & „Kaffee und Zigaretten“.

Regelmäßige Lesereihe im „TheaterDiePathologieBonn“

Start voraussichtlich Oktober 2019


„Schatten“ (Eurydike sagt) von Elfriede Jelinek,

mit Helga Bakowski, Christine Kättner, Maren Pfeiffer.

 

Reservation im Restaurant Schumann’s ,

Weberstraße 43, 53113 Bonn

Tel: 0228 / 22 23 58

Karten: 20,00,- € / ermäßigt 12,00,-€

 

Das intimste (und wahrscheinlich auch kleinste) Theater Bonns mit 25 Plätzen in den "Katakomben" des Restaurants Schumann's in der Weberstraße 43, der Bonner-Südstadt ,gegründet im Sommer 2000. Die Bühne versteht sich als ein Freiraum für Bühnenkünstler und wird von Maren Pfeiffer künstlerisch geleitet.

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